
Heike Kügler-Anger: Veganes fürs Fest
Stopfleber, Fleischfondue, Kaninchen- oder Gänsebraten: Ganz im Gegenteil zum ursprünglichen Weihnachtsgedanken ist „Christmas“ für “Nutz”tiere mittlerweile mehr zur „Cruelmas“ geworden.
Wie wohltutend ist hier das Buch „Veganes fürs Fest“, das auf 160 liebevoll illustrierten Seiten beweist, wie vielseitig und lecker ein tierleidfreies Weihnachten sein kann.
Die Rezeptesammlung ist international und spannt einen weiten Bogen: Von Vorspeisen wie Rote-Beete-Carpaccio, Linsenkaviar oder Bolivianischer Erdnusssuppe über Hauptspeisen wie einer Gemüse-Jambalaya oder einem Drei-Nuss-Braten im Blätterteig bis hin zu süßen Leckereien wie Sesam-Mandel-Creme oder Rumrosinen-Marzipan-Pudding.
Auch Rezepte für Soßen, Getreide- und Kartoffelbeilagen sowie heiße und kalte Getränke haben den Weg in dieses äußerst anregende Kochbuch gefunden.
Da bleibt nur noch, mit dem frischen Apfelpunsch oder Orangen-Safran-Likör auf ein für alle Seiten frohes Weihnachtsfest anzustoßen!
Karin Plankl
Erschienen im Pala Verlag
160 Seiten, 9,90 Euro, ISBN 978-3-89566-295-9
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Ein sehr nettes Interview mit Joachim Hiller anlässlich des neuen Ox-Kochbuchs findet ihr bei jetzt.de, dem online-Magazin der Süddeutschen Zeitung.
Wer gerne etwas über Gewissensveganer, Wesen vom anderen Stern und Mangelernährung bei Fleischessern wissen und lesen möchte, sollte unbedingt mal vorbeisurfen.
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Juhu! Auch das intro findet uns toll! Dann kann ja nix mehr schiefgehen mit der Weltverbesserung, oder?
Neugierig? Dann schaut mal hier
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Endlich da!

Kochen ohne Knochen
Das Magazin für Menschen, die kein Fleisch essen
Du lebst vegan oder vegetarisch, und gutes Essen ist dir genauso wichtig wie gute Musik? Dich nerven Restaurants, die unter “vegetarisch” die Beilagen verstehen? Du weißt schon lange, dass politisches und ökologisches Engagement auch was mit Ernährung zu tun haben? Dir ist nicht egal, woher dein Gemüse kommt und was drin ist? Für dich sind Tierrechte und Menschenrechte wichtige Themen?
Dann ist “Kochen ohne Knochen” dein Heft. In der Nr. 1 erzählt Moby von seinen Erfahrungen als Veganer, wir nehmen die fleischlastige Kochausbildung unter Lupe, berichten von den Schwierigkeiten, sich in Finnland vegetarisch zu ernähren, testen “Fleischersatz” und geben Tipps zur veganen Band-Bekochung. Und Rezepte gibt’s natürlich auch.
Die erste Ausgabe ist jetzt für 3,50 Euro im Bahnhofsbuchhandel, in Bio-Supermärkten und an ausgewählten Verkaufsstellen erhältlich. Oder ohne Versandkosten unter www.ox-fanzine.de/kokabo bestellen.
Neugierig geworden? Hier findest du einen kleinen Appetithappen:
www.ox-fanzine.de/media/KochenOhneKnochen/KoK01_Teaser.pdf
ist endlich raus!
“Kochen ohne Knochen”, Teil 4, 2009: Und noch mehr vegetarische und vegane Köstlichkeiten, von simpel bis anspruchsvoll, von Punks, nicht nur für Punks. Herausgegeben von Uschi Herzer und Joachim Hiller, den Machern des Punkrock-Fanzines Ox, hat sich das Ox-Kochbuch seit dem Erscheinen des ersten Buchs 1997 zum Kochbuch-Geheimtip entwickelt – und zwar nicht nur bei Punkrockern. Das erprobte Erfolgsrezept: alltagstaugliche Kochanleitungen, die sich in der Sprache klar vom sonstigen Kochbuch-Allerlei unterscheiden und dabei klar und verständlich geschrieben sind.
Auch für Teil 4 – das erste Ox-Kochbuch mit Farbseiten! – haben Leser und Leserinnen des Ox-Fanzines, Fans und Nutzer der ersten drei Ox-Kochbücher, Szene-Menschen und Punker-Mütter, ihre liebsten Rezepte aufgeschrieben oder sogar gezeichnet.
Gesichtet, ausgewählt und getestet von Uschi Herzer und Joachim Hiller und ergänzt um ihre Lieblingskreationen ist Teil 4 des ungewöhnlichen Kochbuchs entstanden, das sich wie die Vorgänger durch seine Schreibe und seine Alltagstauglichkeit auszeichnet. Hier gibt’s Rezepte, die jeder und jede nachkochen kann, die Koch-Neulingen wie Fortgeschrittenen gelingen und auch ohne aufwendige Food-Fotografie schon beim bloßen Lesen Appetit machen. Gastrezepte kommen unter anderem von Billy Gould (FAITH NO MORE), Barney (NAPALM DEATH), Kurt (CONVERGE), Steve Albini, Mille (KREATOR), Reimer (KETTCAR) und André & Tom (MAROON).
Auf knapp 200 Seiten gibt es in der Praxis getestete Rezepte “ohne Knochen”, wie gewohnt mit einem Tipp des Verfassers/der Verfasserin welche Musik, welche Band, welche Platte als “Koch- und Ess-Soundtrack” am Besten passt. Auch Rautie hat wieder diverse Illustrationen beigesteuert, und klar, das Titelbild ist wie bei den ersten drei Büchern von Ole Kaleschke.
Das Ox-Kochbuch 4
Kochen ohne Knochen – noch mehr vegetarische und vegane Punk-Rezepte
von Uschi Herzer & Joachim Hiller (Hg.)
Ox-Verlag/Ventil Verlag
15 x 21,5 cm, 192 S., 9,90 Euro
ISBN 978-3-931555-57-3
Die Ox-Kochbücher sind in jeder Buchhandlung erhältlich bzw. bestellbar, sowie bei allen Online-Händlern. Und direkt unter www.ox-kochbuch.de – nur dort gibt es die limitierte Auflage mit Siebdruck-Schutzumschlag.
02.10.2009:
WDR 5, 20.05 – 21.00 Uhr
Das philosophische Radio über die Würde der Kreatur
Gibt es neben der Menschenwürde auch eine Würde des Tieres? Wo existieren mögliche Berührungspunkte zwischen Tier- und Menschenwürde, wo Unvereinbarkeiten?
Es kann mitdiskutiert werden unter 0800-5678-555 oder per email unter philo@wdr.de
Weitere Infos gibts hier: Philosophisches Radio
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Ich muss ganz ehrlich sagen, als wir bei »strictly roots«, dem veganen Restaurant in Harlem, NY, den unsere Zimmervermieterin Stepahanie uns empfohlen hat, ankamen, hatte ich mir das Ganze doch vorher ein wenig anders ausgemalt. Anders ist »Strictly Roots« auch. Aber eben nochmal anders. Anders wie Harlem. Multikulti aber bodenständig wie Harlem. Hatte ich bei Stephanies Beschreibung der karibianischen veganen Küche eher ein hippes New Yorker Restaurant in bunten Farben mit einigen Palmen erwartet, gab es hier abgesehen des auch eher spartanisch anmutenden Wandbildes »We serve nothing that crawls, swims, walks or flies« eigentlich rein gar nichts dekoratives. Imbißstühle, Imbißtische, eine Theke… Reggaemusik und drei Rastafari-Typen dahinter. Klar, das ganze ist ein Imbiß! Ein Rastafari-Imbiß eben. Denn die sind bekanntlich ja auch Veganer! (weiterlesen…)
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Jaja, weiter geht’s in der KoK-Versuchsküche. Immer noch Herbst und immer noch Kürbis.
Schon mal Ketchup aus Kürbis gegessen? Noch nie? Na dann wird’s höchste Zeit. Here we go:
Ketchup aus Kürbis
• 400 g Kürbisfleisch vom Hokkaido, geputzt und Gekröse rausoperiert
• 1 große Zwiebel
• 2 Knoblauchzehen
• 300 g Tomaten
• 1 kleiner Finger Ingwer
• 50 g Zucker
• 1 TL Salz
• 1/2 TL Chilipulver
• 1 TL Curry, gerne indisch
• 60 ml Obstessig
• 60 ml Wasser
Selber Ketchup machen ist denkbar einfach:
1. Schraubdeckelgläser im Altglas suchen. Spülen und für ein paar Minuten in kochendes Wasser legen. Mit einem Kochlöffelstil aus dem Wasser fischen und auf den Kopf gestellt auf einem Geschirrtuch abtropfen lassen.
2. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und würfeln. Tomaten vierteln und den grünen Bürzel rausschneiden. Achja, den Kürbis auch würfeln.
3. Dann alles zusammen mit Gewürzen und Flüssigkeit in einen Topf kippen, gut umrühren und volle Pulle Gas geben. Wenn es brodelt, die Temperatur wieder zurückschalten und bei geschlossenem Deckel 45 min schmurgeln lassen. Klug ist es, während der Kochzeit ein Fenster zu öffnen, denn der Essig macht schon ziemlich Nasenkrebs …
4. Nach Ende der Kochzeit die Pampe mit einem Zauberstab pürieren oder in den Mixer kippen. Probieren und evtl. noch etwas Gewürze nachschießen, wenn euch danach ist.
5. Noch heiß mit einem Löffel in die vorbereiteten Gläser füllen, Deckel drauf, auf den Kopf stellen und abkühlen lassen. Wenn ihr sauber gearbeitet habt, sollte das Zeug gut sechs Monate haltbar sein.
• Ich würde den Kürbisketchup jetzt nicht unbedingt zu Pommes essen, aber zu angebratenem Tofu oder Gemüse passt der hervorragend!

Tja, während sich Linda in New York vergnügt, verbringe ich meine freie Zeit am heimischen Herd. Große Dinge werfen ihre Schatten voraus und das bringt unsere Küche so ziemlich an den Rand ihrer Kapazität.
Es wird auf Teufel komm raus getestet, geflucht, der Kopf zerbrochen aber sich auch gefreut, wenn etwas so richtig gut geworden ist.
Die erste Niederlage, die wir einstecken mussten, war eine Mousse, die wir für das Themenspecial “Herbstzeit = Kürbiszeit” ausprobiert haben. Oh mann, wie soll das auch gehen – aus einer Tafel weisser Schokolade, gehackten Kürbiskernen und ein paar Tropfen Sahne eine fluffige, schaumartige Masse hinzukriegen? Als ich dieses Häufchen Elend in der Schüssel sah, war klar, dass Wiederbelebungsversuche nahezu sinnlos sind, aber mir geht das total gegen den Strich, Lebensmittel wegzuwerfen. Also eben noch schnell einen Becher Sahne geschlagen und untergehoben. Naja, was soll ich sagen? Essbar war es, allerdings klebrig süß und die gehackten Kürbiskerne hatten sich komplett auf dem Boden der Schüssel zusammengerottet. Super! Dieses Erlebnis gab mir dann doch sehr zu denken, was sich wohl so alles an Chemie in einem Fertigprodukt aus dem Supermarkt tummelt, damit genau sowas nicht passiert.
Ich werde mich jetzt also wieder auf die Suche nach einem leckeren Dessert mit Kürbis machen … Wer eins hat, bitte sofort her damit!!!



