Einsortiert unter: News | Tags: Kochzeitschriften, vegan, vegetarisch, Zeitungskiosk
Wie viele andere auch nutze ich die Wartezeit auf den Zug, um am Bahnhofszeitschriftenkiosk zu stöbern. Mit Vorliebe widme ich mich dabei (natürlich) den Kochzeitschriften, um immer wieder mal das vegetarische Potential abzuklopfen. Aktuell bin ich auf diese (neuen) Hefte gestoßen.
Schnelle Rezepte vegetarisch
Optisch die „Apothekenrundschau“ unter den Kochzeitschriften. Lieblos und funktional zusammengestellt scheint sich das Rezeptangebot komplett aus den Datenbanken von Maggi, Iglo und Konsorten zu speisen. Grüner und weißer Tielkühlknoblauch als Zutat? Sowas geht gar nicht. Und geschmeckt hat das Gericht auch nicht. Die beiden Rezepte von alles-vegetarisch.de und Wheaty reißen es dann auch nicht mehr raus. Ein bisschen mehr Mühe und nicht nur ein offensichtliches Aufspringen auf den fahrenden Veggiezug würde diesem Heft gut tun. Immerhin: die veganen Gerichte (1/3 der Rezepte) sind im Inhaltsverzeichnis markiert. Grossartig sind auch die Rubrikenbezeichnungen: „Turbo-Hits“, „Fitness mit Fun“, „Heiß & Knusprig“. Da geht einiges!
BluePrintMedia, erscheint vierteljährlich, 48 Seiten für 2,99 Euro
Vegetarischer Genuß
Der „Food-Magazin-Spezialist“-Verlag legt seinen Fokus bei diesem Heft eindeutig auf vegetarische Kost. Die wenigen veganen Rezepte sind noch nicht mal gekennzeichnet. Ich habe den Eindruck, dass das gar nicht gewünscht oder – noch schlimmer – gar nicht bekannt ist.
Das Heft ist an sich ganz ansprechend gemacht, wenn auch nicht wirklich aufregend. Die Rezepte scheinen sich auch hier ausschließlich aus dem unerschöpflichen Fundus der diversen Hersteller zu speisen. So einfach kann Rezepteheftmachen also sein. 2,99 Euro dafür sind happig.
Teichmann Verlag, erscheint zweimonatlich, 52 Seiten für 2,99 Euro
slowly veggie!
Tierfreies Essen ist hip – so hip, dass der Burda-Verlag mit diesem Sonderheft Vegetarismus und Veganismus für salonfähig erklärt – so ganz ohne verstaubtes Öko-Image und sehr stylish in Szene gesetzt. Das Heft betört durch die äußerst ansprechenden Foodfotos und das schlichte, aber sehr harmonische Layout. „Rezepte, die glücklich machen“ verspricht der Verlag – das muss noch überprüft werden; schön anzusehen sind sie aber definitiv. Und: das Heft teilt sich in einen vegetarischen und einen vegane Teil, wobei die rein pflanzlichen Gerichte mal nicht ein Schattendasein fristen, sondern genauso ansprechend in Szene gesetzt werden. Gut gemacht.
Burda-Verlag, 148 Seiten für 4,95 Euro
Leckere vegetarische Rezepte
Auf den ersten Blick ganz ansprechend gemacht. Schöne Foodfotos, pro Seite ein Rezept, aber irgendetwas stört mich hier. Ist mir diese „unverzichtbare Sammlung gesunder Speisen“ einfach nur zu clean? Sind es die unglaublichen 175 g Pinienkerne für 12 Muffins? Oder der Vermerk „kann nicht eingefroren werden“ bei fast jedem Rezept? Oder das Benutzen eines elektrischen Schmortopfes zu dem es in der Beschreibung heisst: „Deckel auflegen und bei niedriger Stufe 6-8 Stunden garen, bis das Gemüse weich ist“? Entschuldigung, aber dann ist das Gemüse tot. Mausetot. Oder kenne ich diese Supermaschine einfach noch nicht?
Ich weiß nicht, woher diese Rezepte stammen, aber sie sind allesamt nichts Besonderes.Auch hier liegt der Fokus eindeutig auf vegetarischen Gerichten; Veganes sucht man/frau so gut wie vergeblich; gekennzeichnet ist es sowieso nicht. Ungewöhnlich auch die Unterteilung in Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Dessert und Snacks, dafür ohne Angabe von Seitenzahlen. Hmmm, was genau an diesem Konzept habe ich nicht verstanden?
SRP Media, 100 Seiten für 4,90 Euro
Einsortiert unter: News | Tags: Magazin, rezepte, vegan, vegan wonderland, vegetarisch
Endlich ist es soweit und KoK #4 ist am Start. Go for it!
Ab Donnerstag, 16.12. ist das neue Kochen ohne Knochen im Handel bzw. bei euch, liebe Abonnentinnen und Abonnenten! Wer noch nicht glücklicher Besitzer eines KoK-Abos ist, kann das Heft ab sofort hier für 3,50 Euro inkl.Porto bestellen.
Einsortiert unter: Der Restaurant-Check, News | Tags: burger, burger king, fast food, mcdonald's, subway, vegetarisch

Im Heft hatten wir dazu aufgerufen, uns Erfahrungsberichte zum neuen vegetarischen Burger aus dem Sortiment von McDonald’s zu schicken. Unser Leser Oliver D. Hillen hat sich todesmutig nicht nur auf den Veggieburger gestürzt, sondern auch noch auf die Konkurrenzprodukte anderer Fastfood-Ketten. Hier ist, was er zu berichten hat:
„Die Zusammensetzung [des Veggieburgers] sieht wie folgt aus: Brötchen und ein Fetzen Salat (ähnlich wie beim Chickenburger). Dazu eine Art Joghurtsoße oder majoähnliches Zeug, das nicht wirklich schmeckt und sicher Ei und Milch enthält. Dazu eine Scheibe des ätzenden Scheiblettenkäses (ist das eigentlich der berüchtigte Analogkäse?), was jetzt auch nicht so richtig veggie ist.
Und nun die „Frikadelle“ – Da gibt es doch heutzutage tolle Möglichkeiten von frittiertem Soja, Dinkelbratlinge, Tofufrikadellen, mit Gewürzen und Gemüse drin. Aber was macht McDoof? Eine undefinierbare Pampe aus Kartoffeln, Mais, Möhren oder so was in der Art, einmal frittiert, völlig überpfeffert, um es nach irgendwas schmecken zu lassen. Matschig und nicht absolut nicht ansehnlich vermischt sich das ganze mit der Majopampe.
Warum kann man da nicht einen Sojabratling mit nem Schuß Ketchup und Senf, nem Stück Gurke versehen und quasi die Veggievariante des normalen Hamburgers machen? Nein, da muss was her, was aussieht, als wäre es gesund und die Sauce muss irgendwie nach Joghurt aussehen, damit es Frauen anspricht.
Ganz ehrlich, ein Fleischfresser, der sich denkt „Oh, vegetarisch, das ist grün, das ist gut für mein Gewissen, das probier ich mal, vielleicht schmeckt’s ja gut“… Nach dem Veggieburger wird er wissen, warum er weiter Tiere verspeist und sich nie wieder an Tofu oder ähnliches rantrauen. Taugt nur als abschreckendes Beispiel.
Der Country Burger bei Burger King ist wesentlich größer, aber auch teurer und nur geringfügig besser. Das Gleiche bei Subway mit dem Veggie Patty, alles die gleiche Kartoffel, Mais, Bohnenmatsche, frittiert, hier machen wenigstens die vielen Salatvariationen, die man dazu wählen kann, einiges wett. Geht für einen Vegetarier aber trotzdem alles nur, wenn man nachts vom Feiern kommt und der Falafel-Imbiss schon zu hat.
Auch erstaunlich ist, dass sowohl bei Subway als auch bei BK die vegetarischen Alternativen nicht beworben werden, sondern nur ganz unten klein auf der Karte zu suchen sind. Da betreibt McD schon konsequenteres Greenwashing und macht mit dem Veggie-Ekel einen auf sehr bewusste Ernährung.“
Andere Meinung? Beifall für Oliver? Eure Erfahrungsberichte sind natürlich immer noch willkommen. Hinterlasst einfach einen Kommentar oder schreibt eine E-Mail an office@kochenohneknochen.com.
So lautet das Ziel des Düsseldorfer Kulturvereins Metzgerei Schnitzel e.V., der damit im Rahmen der Düsseldorfer „Nacht der Museen“ am 08. Mai 2010 einen offiziellen Guinness Rekord anstrebt.
Das Ziel: Ganze 101 Meter!
Austragungsort des Weltrekordversuchs ist das Vereinsheim auf dem Gelände einer alten Tankstelle. Wer dem Spektakel beiwohnen möchte begibt sich einfach an oben genanntem Datum zu folgender Adresse:
Vereinsheim des Metzgerei Schnitzel Kunstverein e.V.
Bilker Allee 233
40215 Düsseldorf-Bilk
http://www.metzgereischnitzel.de
Einsortiert unter: Suppen | Tags: Birne, Koriander, Pastinake, Suppe, vegan, vegetarisch
Das Wetter hat sicher seinen Teil dazu beigetragen, dass ich es mir zur Gewohnheit gemacht habe, Sonntag Nachmittags ein Süppchen zu kochen, das im Laufe der Woche peu à peu verspeist wird. So wird das Restgemüse der letzten Woche verwertet und eine schnelle Mahlzeit fürs Büro steht auch immer bereit.
Außergewöhnlich und besonders lecker ist diese hier:
Pastinaken-Birne-Creme
- 500 g Pastinaken
- 1 Kartoffel (normalgroß)
- 2 Zwiebeln
- 2 große Birnen
- 2 TL gemahlener Koriander (Gewürzpulver)
- 1 Bund frischer Koriander
- Gemüsebrühe
- Sojamilch (ungesüßt)
- Salz, Pfeffer,
- Olivenöl
Zwiebeln in etwas Olivenöl andünsten. Pastinaken, Kartoffel, Birne kleingeschnitten mit 2 TL Koriandergewürz dazugeben, kurz dünsten lassen.
Das Ganze dann mit 1 Liter Gemüsebrühe auffüllen und 45 Minuten Kochen lassen. Im Anschluß mit Salz und Pfeffer abschmecken, 1 Kaffeebecher voll Sojamulch durchrühren. Viel frischen Koriander hinzugeben, schmecken lassen…
Einsortiert unter: Hauptgerichte | Tags: Fleischersatz, Gehirn, Seitan, vegetarisch

Nein. Gehirn gilt zwar angeblich irgendwo auf der Welt als Delikatesse, aber darüber wollen wir verständlicherweise nicht nachdenken. Auf dem Bild zu sehen ist vielmehr Seitan, praktischer und vielseitig verwendbarer Fleischersatz aus Weizenmehl.
Nach dem riesigen Erfolg unserer Foto-Cook-Story in der ersten Ausgabe von Kochen ohne Knochen präsentieren wir euch heute die Textform des Seitan-Rezepts. Es soll ja Leute geben, die besser auf Buchstaben klar kommen, als auf Bilder.
Das Rezept hat uns Isa Moskowitz zur Verfügung gestellt. Das englische Original gibt’s hier zu sehen.
Seitan
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Kochzeit: 1 ½ bis 2 Stunden
Üblicherweise wird Weizenmehl dreimal in zwei Tagen gewaschen und geknetet, um aus dem Weizen Gluten zu gewinnen. Schneller geht es aber mit fertigem Weizenkleber. An Gewürzen funktioniert eigentlich alles, aber abhängig davon, was du dazu kochen willst, kannst du immer ein paar fein gehackte Gewürze dazu tun. Wenn du zum Beispiel Asiatisch oder Indisch kochst, kann Ingwer nicht schaden.
Ausrüstung:
Eine große Glas- oder Keramikschüssel, eine kleinere Schüssel für die flüssigen Zutaten, eine Bratpfanne (am besten Gusseisen), ein großer Suppentopf mit Deckel.
Zutaten:
350 g Weizenkleber
60 g Würz-Hefeflocken
250 ml sehr kalte Gemüsebrühe
125 ml Sojasauce
1 EL Tomatenmark
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 TL geriebene Zitronenschale
Kochbrühe:
2,5 l Gemüsebrühe
125 ml Sojasauce
Los geht’s:
1. In der großen Schüssel Weizenkleber und Würz-Hefeflocken miteinander mischen.
In der anderen Schüssel die restlichen Zutaten mischen: Brühe, Sojasauce, Tomatenmark, Knoblauch, Zitronenschale.
2. Nun die nassen Zutaten zu den trockenen gießen und mit einem Kochlöffel verrühren. Etwa drei Minuten kneten (auch mit den Händen), bis ein schwammiger, elastischer Teig entstehen. Diesen Teig ein paar Minuten ruhen lassen und schon mal die Brühe vorbereiten – Achtung: nicht kochen!
3. Jetzt den Teig zu einem Klumpen von etwa 20 Zentimetern Länge formen und in drei gleichgroße Teile schneiden. Die dann in die Brühe geben. Es ist sehr wichtig, dass die Brühe sehr kalt ist, wenn du den Teig hinzu gibst. Es kann sonst passieren, dass der Teig auseinander fällt oder seine Struktur verliert. Den Topf bedecken (aber einen kleinen Spalt für den Dampf lassen) und die Brühe zum Kochen bringen.
4. Wenn das Wasser kocht, Hitze klein stellen und für eine Stunde ziehen lassen, dabei immer mal wieder umrühren. Jetzt hast du Seitan. Am besten lässt du es in der Brühe ganz auskühlen.
Jetzt kommt es drauf an, was du weiter machen willst. Wenn du sofort damit kochen möchtest, tu es. Wenn du es aufbewahren möchtest, tu es in einen verschließbaren Behälter und lass es in der Brühe schwimmen.
Wenn dein Rezept Seitan verlangt, schneide die Stücke, wie du willst. Ich bevorzuge eine gusseiserne Pfanne fürs Braten, denn da kommt der beste Geschmack bei raus. Nimm sowenig Öl wie möglich, ein Teelöffel sollte reichen. Die Pfanne schön vorheizen und dann das Seitan reintun. Etwa 20 Minuten braten und die Stücke dabei gelegentlich wenden. Und da hast du es. Lecker Seitan.
Einsortiert unter: Hauptgerichte | Tags: Finnen, Rote Bete, Schnitzel, vegetarisch
Dass auch Finnen lecker vegetarisch kochen können, beweist dieses Rezept für Rote Bete-Schnitzel von Tiina. Solltet ihr unbedingt mal ausprobieren, solange noch Winter ist. Bei uns gab’s dazu Backofenkartoffen. Yummny!
Punajuuripihvit oder Finnische Rote Bete-Schnitzel
- 2 große Rote Bete-Knollen
- Paniermehl
- Ei oder Mehl
- Paniermehl
- Salz, Pfeffer
- Öl zum Anbraten
1. Knollen ungeschält mit Wurzel im Topf etwa eine Stunde köcheln lassen. Wasser nicht salzen. Um zu überprüfen, ob die Knollen weich sind, mit einem Holzspieß durchstechen.
2. Wasser abgießen, Knollen abkühlen lassen. Schale lässt sich nun ganz einfach abziehen.
3. Knollen in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.
4. Scheiben erst in verquirltem Ei oder einem Mehl-Wasser-Brei (Ei oder Mehl salzen und pfeffern), dann in Paniermehl wenden.
5. Scheiben in der Pfanne in Öl knusprig braun anbraten.
Einsortiert unter: Hamburg | Tags: Hamburg, Restaurant, Tassajara, vegan, vegetarisch
- Name des Restaurants: Tassajara
- Adresse: Eppendorfer Landstraße 4, 20249 Hamburg
- Website: http://www.tassajara.de
- Öffnungszeiten und Ruhetag:
Mo – Sa: 11:30 h bis 24:00 h (Küche bis 23:00 h), So: Ruhetag
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Einsortiert unter: _Der Fragebogen | Tags: check, Restaurant, testen, vegan, vegetarisch
Fremde Stadt, Hunger, keine Lust darauf, sich mit Kompromissen zufrieden zu geben, wenn da draußen doch vielleicht auch irgendwo ein veganes oder vegetarisches Restaurant ist? Das Problem: Wen fragen? Na uns! Und dafür brauchen wir eure Hilfe. Wir wollen die KoK-Restaurant-Datenbank aufbauen, und dafür brauchen wir eure Hilfe. Und zwar mit dem Ausfüllen unseres Fragebogens: Einfach kopieren und an mail@kochenohneknochen.com schicken.
Mitmachen kann jeder, wobei wir online alle formal akzeptablen, im Heft nur eine Auswahl von Kritiken veröffentlichen. Bitte keine Angaben auslassen, und wir akzeptieren aus rechtlichen Gründen keine anonymen Meldungen, das heißt Zuschriften bitte nur mit vollem Namen, Adresse, Mailadresse und Telefonnummer. Natürlich werden die Daten nicht weitergegeben. Wir geben bei der Restaurantkritik online und im Heft nur Vor- und Nachname sowie Wohnort an. (weiterlesen…)




