Splatterpasta deluxe

Gestern war Linda zum Essen da und es gab unsere Lieblingsvollkornpasta mit Rote Bete. Die Küche sieht danach zwar aus wie ein Schlachtfeld, aber egal. Ich stehe ja nicht soo auf Vollkornpasta, aber bei diesem Rezept geht das wunderbar! Solltet ihr jetzt im Winter unbedingt mal ausprobieren. Here we go:

Für 2-3 Hungrige braucht ihr:
• 400 g Rote Bete
• 1 Packung Hafer- oder Sojacuisine
• 1 Knoblauchzehe
• 1 Frühlingszwiebel
• 1/8 l Gemüsebrühe
• Olivenöl
• Salz, Pfeffer
• 250 g Vollkornspaghetti
• Merrettich, frisch gerieben oder aus dem Glas

1. Zuerst die Rote Bete waschen und schälen. Anschließend grob raspeln. Zu diesem Arbeitsgang passt hervorragend die Lindenstraßefolge, in der Olaf Kling eine geklaute Geldkassette öffnen will und dabei sich und seine Mutter Else mit der roten Farbe, die sich in der Geldkassette befindet, besudelt. Die Farbe geht natürlich nicht mehr ab, damit die Diebe gleich erkennbar sind. Ungefähr wie die beiden seht ihr auch aus, wenn ihr die Rote Bete verarbeitet habt und die Farbe ist ähnlich hartnäckig …
2. Jetzt setzt ihr am besten schon mal das Nudelwasser auf, sonst klappt das mit dem Zeitplan nicht so ganz.
3. Knoblauch schälen und fein hacken. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Rote Bete samt Knoblauch darin etwas andünsten. Mit der Gemüsebrühe aufgießen und bei schwacher Hitze ca. 10 min köcheln lassen.
4. Sind die Spaghetti schon im Wasser? Gut so. Jetzt noch die Frühlingszwiebel putzen und in feine Ringe schneiden. Gibt’s Salat zur Pasta? Dann ist jetzt der richtige Moment, mit der Zubereitung anzufangen.
5. Nach den 10 min Blubberzeit die Hafer- oder Sojasahne (erstmal nicht die komplette Packung, entscheidet selbst, wie flüssig das Ganze sein soll) und (geriebenen) Meerettich nach Belieben (ca. 2 TL) zu der roten Pampe geben, gut verrühren und würzen. Schlau war, wer eine Schürze zum Kochen angezogen hat. Rote Bete machen ganz böse Flecken auf Klamotten … Wo bin ich stehen geblieben? Ach ja, bei der Sahne. Jetzt noch die abgetropften Spaghetti gründlich unterheben und fertig ist das Essen. Auf Teller verteilen und Frühlingszwiebeln obendrauf. Sieht doch cool aus, oder?

Advertisements

Kochen ohne Knochen – das Magazin

Endlich da!

Kochen ohne Knochen

Kochen ohne Knochen
Das Magazin für Menschen, die kein Fleisch essen

Du lebst vegan oder vegetarisch, und gutes Essen ist dir genauso wichtig wie gute Musik? Dich nerven Restaurants, die unter „vegetarisch“ die Beilagen verstehen? Du weißt schon lange, dass politisches und ökologisches Engagement auch was mit Ernährung zu tun haben? Dir ist nicht egal, woher dein Gemüse kommt und was drin ist? Für dich sind Tierrechte und Menschenrechte wichtige Themen?
Dann ist „Kochen ohne Knochen“ dein Heft. In der Nr. 1 erzählt Moby von seinen Erfahrungen als Veganer, wir nehmen die fleischlastige Kochausbildung unter Lupe, berichten von den Schwierigkeiten, sich in Finnland vegetarisch zu ernähren, testen „Fleischersatz“ und geben Tipps zur veganen Band-Bekochung. Und Rezepte gibt’s natürlich auch.

Die erste Ausgabe ist jetzt für 3,50 Euro im Bahnhofsbuchhandel, in Bio-Supermärkten und an ausgewählten Verkaufsstellen erhältlich. Oder ohne Versandkosten unter www.ox-fanzine.de/kokabo bestellen.

Neugierig geworden? Hier findest du einen kleinen Appetithappen:
www.ox-fanzine.de/media/KochenOhneKnochen/KoK01_Teaser.pdf

Das Ox-Kochbuch 4

ist endlich raus!

„Kochen ohne Knochen“, Teil 4, 2009: Und noch mehr vegetarische und vegane Köstlichkeiten, von simpel bis anspruchsvoll, von Punks, nicht nur für Punks. Herausgegeben von Uschi Herzer und Joachim Hiller, den Machern des Punkrock-Fanzines Ox, hat sich das Ox-Kochbuch seit dem Erscheinen des ersten Buchs 1997 zum Kochbuch-Geheimtip entwickelt – und zwar nicht nur bei Punkrockern. Das erprobte Erfolgsrezept: alltagstaugliche Kochanleitungen, die sich in der Sprache klar vom sonstigen Kochbuch-Allerlei unterscheiden und dabei klar und verständlich geschrieben sind.

Auch für Teil 4 – das erste Ox-Kochbuch mit Farbseiten! – haben Leser und Leserinnen des Ox-Fanzines, Fans und Nutzer der ersten drei Ox-Kochbücher, Szene-Menschen und Punker-Mütter, ihre liebsten Rezepte aufgeschrieben oder sogar gezeichnet.

Gesichtet, ausgewählt und getestet von Uschi Herzer und Joachim Hiller und ergänzt um ihre Lieblingskreationen ist Teil 4 des ungewöhnlichen Kochbuchs entstanden, das sich wie die Vorgänger durch seine Schreibe und seine Alltagstauglichkeit auszeichnet. Hier gibt’s Rezepte, die jeder und jede nachkochen kann, die Koch-Neulingen wie Fortgeschrittenen gelingen und auch ohne aufwendige Food-Fotografie schon beim bloßen Lesen Appetit machen. Gastrezepte kommen unter anderem von Billy Gould (FAITH NO MORE), Barney (NAPALM DEATH), Kurt (CONVERGE), Steve Albini, Mille (KREATOR), Reimer (KETTCAR) und André & Tom (MAROON).

Auf knapp 200 Seiten gibt es in der Praxis getestete Rezepte „ohne Knochen“, wie gewohnt mit einem Tipp des Verfassers/der Verfasserin welche Musik, welche Band, welche Platte als „Koch- und Ess-Soundtrack“ am Besten passt. Auch Rautie hat wieder diverse Illustrationen beigesteuert, und klar, das Titelbild ist wie bei den ersten drei Büchern von Ole Kaleschke.

Das Ox-Kochbuch 4
Kochen ohne Knochen – noch mehr vegetarische und vegane Punk-Rezepte
von Uschi Herzer & Joachim Hiller (Hg.)

Ox-Verlag/Ventil Verlag
15 x 21,5 cm, 192 S., 9,90 Euro
ISBN 978-3-931555-57-3

Die Ox-Kochbücher sind in jeder Buchhandlung erhältlich bzw. bestellbar, sowie bei allen Online-Händlern. Und direkt unter http://www.ox-kochbuch.de – nur dort gibt es die limitierte Auflage mit Siebdruck-Schutzumschlag.