Beef! Magazin: Wenn Männer mit ihrer Wurst denken

Nun ja, man wird nie die ganze Welt von der Idee der fleischfreien Ernährung überzeugen können, aber dass Fleischkonsum dumm macht, das beweisen die Macher der „Männerzeitschrift“ Beef!. Im Detail muss man das nicht kommentieren, denn die Werbekampagne spricht Bände …

http://meedia.de/nc/details-topstory/article/gj-fleischfresser-wetzen-wieder-die-messer_100027703.html

Chefredakteur Jan Spielhagen arbeitete zuvor übrigens für „Healthy Living“ und „Men’s Health“, was die ganze Sache irgendwie noch lustiger macht.

Die längste vegetarische Bratwurst der Welt

So lautet das Ziel des Düsseldorfer Kulturvereins Metzgerei Schnitzel e.V., der damit im Rahmen der Düsseldorfer „Nacht der Museen“ am 08. Mai 2010 einen offiziellen Guinness Rekord anstrebt.

Das Ziel: Ganze 101 Meter!

Austragungsort des Weltrekordversuchs ist das Vereinsheim auf dem Gelände einer alten Tankstelle. Wer dem Spektakel beiwohnen möchte begibt sich einfach an oben genanntem Datum zu folgender Adresse:

Vereinsheim des Metzgerei Schnitzel Kunstverein e.V.
Bilker Allee 233
40215 Düsseldorf-Bilk

http://www.metzgereischnitzel.de

Ab 15.04. im Handel!

Die zweite Nummer

In unserer Nummer 2 geht’s um Tofu – und noch viel mehr! Mille, Frontmann der legendären Essener Metal-Band KREATOR, erzählt, warum er Veganer wurde. Und Mike Ness, Frontmann der US-Band SOCIAL DISTORTION, erklärt, warum er als Vegetarier auf bestem Wege zum Veganer ist und warum das wichtiger ist, als auf ein paar Kilometer in seinem Oldtimer zu verzichten. Mareike Petrozza leitet in einem Jugendzentrum eine Kinder-Kochgruppe – und berichtet in KoK über ihre Erfahrungen. Wir haben „Mock Duck“ getestet und waren ent-täuscht. Wir waren essen – und begeistert und erklären in unserem Restaurant-Test auch warum. Tofumacher Bernd Drosihn erinnert sich im KoK-Interview an die Pionierzeit der Tofuherstellung in den Achtzigern. Tobias Graf berichtet von seinen Versuchen, möglichst „echtes“ veganes Fleisch herzustellen. Schweine im Weltall? Wir fanden heraus, dass die Startrek-Besatzung davon gar nichts hält und sich vegetarisch ernährt. Und auch, dass man Brasilien als Veganer gar nicht so schlecht lebt. Außerdem zeigen wir, wie man Tofu einfach selbst machen kann, und viele vegane Rezepte gibt es auch noch. Und noch viel mehr.

Einen Appetithappen gibt es hier.

Auf den Geschmack gekommen? 48 Seiten gibt’s ab dem 15.04. an den bekannten Verkaufsstellen. Oder gleich hier in unserem Online-Shop.

Sexy Bärlauchpasta

Juhu! Endlich kommt der Frühling und damit auch der Bärlauch in Wald und Garten. Für alle, die sich fragen was zum Teufel man mit dem Grünzeug eigentlich macht, gibt es jetzt ein sehr leckeres Rezept für 2:

• 250 g Spaghetti
• ca. 50 frische Bärlauchblätter ohne Stiel
• 1 kleine Zwiebel
• 1 Biozitrone
• ca. 100 ml Gemüsebrühe
• ca. 1/2-3/4 Packung Hafer Cuisine oder Sojasahne
• Salz und Pfeffer
• Olivenöl

1. Als erstes setzt ihr am besten das Nudelwasser auf, denn das dauert am längsten.
2. Danach Zwiebel fein würfeln, Zitrone waschen und Schale fein abreiben. Den Bärlauch ebenfalls waschen, abtrocknen und fein hacken.
3. Ist die Pasta im Topf, geht es mit der Sauce weiter. Etwas Olivenöl in eine Pfanne geben und die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Gemüsebrühe und Hafersahne dazu und leicht köcheln lassen.
4. Wenn die Pasta fast fertig ist, gebt ihr die Zitroneschale und den Bärlauch in die Sauce und schmeckt das Ganze mit Salz und Pfeffer ab. Zum Schluss noch ca. 1 EL Zitronensaft dazu oder soviel wie ihr mögt. Wem die Sauce zu dick oder zu wenig ist, der kann noch was von der Hafersahne dazu kippen.
5. Spaghetti abgießen, in die Sauce schmeissen und gut verrühren. Auf zwei Teller verteilen und schmecken lassen.

Dazu passt Baguette, Ciabatta oder ähnliches und ein gut gekühlter Weißwein.

12 Mediterrane Muffins

beim Zubereiten hören: DEFEATER Lost Ground

• 250 g Dinkelvollkornmehl. Angeber wie wir mahlen das Korn frisch.
• 2 1/2 TL Backpulver
• 1/2 TL Natron
• 8 getrocknete Tomaten, in Öl eingelegt
• 5-6 Peperoni
• 1/4 Tofu Rosso (gibts im Bioladen)
• 300 g Sojajoghurt
• 80 g Olivenöl
• 2 Ei-Ersatz aus Sojamehl und Wasser
• 70 g schwarze, entsteinte Oliven
• 1 TL italienische Kräuter, getrocknet
• 1/2 TL Salz
• frisch gemahlener Pfeffer
• ca. 1 EL Hefeflocken
• 12er-Muffinsform
• Papierförmchen

1. Backofen auf 180 °C vorheizen.
2. Mehl, Backpulver, Natron, Salz, Pfeffer, Kräuter und Hefeflocken miteinander vermischen.
3. Oliven, Peperoni und Tomaten abtropfen lassen und in kleine (wirklich kleine, sonst fallen euch die Muffins auseinander) Stücke schneiden. Tofu Rosso relativ klein würfeln.
4. Joghurt, Olivenöl und Eiersatz gut verrühren.
5. Und jetzt kommt der große Moment: Mehlmischung mit dem flüssigem Kram mit Hilfe eines Esslöffels schnell vermischen, dann das Gemüse-Tofuzeug dazu und nochmal gut verrühren.
6. Jetzt den Pamp in die 12 Papierförmchen verteilen, in die Muffinsform setzen und ab damit in den Ofen. Solange drin lassen, bis die Muffins schön gebräunt sind; das dauert je nach Ofen zwischen 25 und 35 Minuten. Kurz in der Form auskühlen lassen, dann herausnehmen.

• Die Papierförmchen sind wichtig, weil man die Teile so besser aus der Form kriegt. Und irgendwie smarter zu essen sind die dann auch.
• Perfekt für Parties, Brunch oder für die Arbeit am nächsten Tag.

Dazu passt vorzüglich ein Joghurtdip:
• 250 g Sojajoghurt
• 1 EL Sojasahne
• 1 EL vegane Mayo
• 1 TL Olivenöl
• 1 TL Zitronensaft
• 8-Kräuter aus der TK-Truhe
• Salz, Pfeffer

Alles Flüssige gut miteinander verrühren und mit Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken. Wer mag, kann noch etwas gequetschten Knoblauch dazugeben.

• Die Mayo ist wichtig, da sie dem Sojajoghurt den süßlichen Geschmack nimmt.