Lecker Frühlinxmampf



Stuttgarter Kokos-Linsen
für 4

von Judith und Reiner, Ox-Kochbuch 4
Foto: Anja Falkenberg
Musik zum Kochen: Max Raabe „Rinderwahn“

• 200 g rote Linsen
• 500 ml Gemüsebrühe
• 400 ml Kokosmilch
• 200 ml Sojamilch
• 1 rote Zwiebel
• 2 Knofizehen
• 400 g Kohlrabi
• 2 mittlere Zucchini
• 2 große Möhren
• 1 Zitrone
• 2 Lorbeerblätter
• Reis für 4
• Olivenöl

1. Das Gemüse je nach kreativem Belieben in Kleinteile zerlegen: Würfel, Scheiben, Schnitze … Zitrone entsaften.

2. Eine Knofizehe mit der zerlegten Zwiebel in Öl andünsten. Linsen und Brühe zugeben und aufkochen. Bei leichter Hitze 12 min quellen lassen. Dann überschüssige Brühe abgießen.

3. Solange die Linsen mit Quellen beschäftigt sind, die andere Knofizehe mit den Lorbeerblättern andünsten. Kleingeteilte Kohlrabi, Zucchini und Möhren dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und 10 min dünsten. Reis aufsetzen nicht vergessen.

4. Gemüse mit Kokosmilch und Sojamilch aufgießen. Gedünstetes Gemüse zu den gequollenen Linsen geben und mit Zitronensaft beträufeln.

5. Den zwischenzeitlich gekochten Reis in vier kleine Salatschüsseln portionieren und Reishügel auf Teller „stürzen“. Die Kokoslinsen drum herum anrichten. Wohl bekomm‘s!

Smoothies, Vleisch und Früchtechips

Smoothies, Vleisch und Früchtechips
Volles Haus bei der „Veggie World“ vom 25. – 26.02. in Wiesbaden

Es war die 2. Auflage, die der ideelle Veranstalter der einzigen „vegetarischen Messe“ in Deutschland gewagt hatte – und der Erfolg der diesjährigen „VeggieWorld“ stellte die positive Bilanz des Vorjahres in den Schatten.

Mit mehr als 50 Ausstellern hatte sich die Anzahl der sich präsentierenden Organisationen verdoppelt, und mehr als 21.000 Besucher wollten sich ein Update in Sachen „Veggie-Lifestyle“ holen. Grüne Smoothies, veganes Käsefondue, Aufschnitt, Veggie-Döner, Früchtechips, Öko-Textilien, Kosmetik, Bücher: wer wollte, konnte umfassend probieren, shoppen oder sich einfach nur Informationen und Anregungen holen.

Auch das Programm an Fachvorträgen von „Wie eröffne ich ein vegetarisches Restaurant“ bis hin zu „Fleisch aus dem Reagenzglas“ konnte sich sehen lassen. Bei Referenten wie dem Bestsellerautor Rüdiger Dahlke („Peace Food“) war selbst der letzte Stehplatz der Halle besetzt; „Standing Ovations“ zeugten von der Stimmung der Gäste.
Den Preis für das „Kochbuch des Jahres“ konnte sich erneut Attilla Hildman sichern – hier hatten jedoch auch viele Besucher den Mitnominierten Björn Moschinski und Kim Wonderland die Daumen gedrückt.

Laut VEBU musste acht interessierten Firmen aufgrund weiterer mangelnder Fläche abgesagt werden. Vor diesem Hintergrund wünscht man sich für eine Neuauflage der Messe, wie sie bereits für Anfang September in Düsseldorf geplant ist, dass die knappe Messefläche nur solchen Ausstellern zugesprochen wird, die keinen „glaubensgemeinschaftlichem Hintergrund“ haben und die Messe zur unterschwelligen Verbreitung ihrer Ideologie missbrauchen.
Insgesamt ist jedoch zu hoffen, dass sich die „VeggieWorld“ weiter in der deutschen Messelandschaft etabliert, wächst und im Sinne der vegetarisch/veganen Bewegung viele Menschen erreicht.

Karin Kötzner
Foto: Vebu