Fairena – Nachhaltig leben!


Die Münchner Nachhaltigkeitsmesse fairena findet 2012 bereits zum dritten Mal statt. Sie ist kostenlos und wendet sich an Verbraucher, die Wert auf nachhaltigen, fairen und bewussten Konsum legen.

fairena 2012 bietet nicht nur Verbrauchern, die Ihr Leben nachhaltig gestalten möchten, wichtige Hilfestellung und Informationen, sondern richtet sich auch an Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen nachhaltig sind. Auch die dritte Auflage der fairena bietet den Münchnern wieder ein breites Portfolio aus den Bereichen Lebensmittel und Ernährung, Gesundheit, Naturkosmetik, Mode und Naturtextilien, natürliches und energiesparendes Bauen und Wohnen, umweltschonende Mobilität und fairer Handel.

Die Messe öffnet ihre Tore auch in diesem Jahr wieder in der Schwabinger Reithalle und zwar am 20. und 21. Oktober 2012. Neben den Messeständen auf einer Fläche von ca. 1.200 Quadratmetern steht ein umfangreiches Angebot von Diskussionen und Vorträgen auf dem Programm. Ein vielfältiges und natürlich ebenfalls nachhaltiges kulinarisches Angebot rundet die Veranstaltung ab.

Weitere Informationen findest du unter http://www.fairena-messe.org.

Die Öffnungszeiten sind:
Samstag, 20.10.2012 von 12:00 bis 18:00 Uhr 

Sonntag, 21.10.2012 von 10:00 bis 18:00 Uhr  

Amanda Rogers comes to town


Achtung!
Hier findet ihr die aktualiserten Tourdaten von Amanda Rogers – jetzt leider ohne stopover in Solingen:

Donnerstag 04.10.12 D – Bielefeld / Falkendom
Freitag 05.10.12 D – Wiesbaden / Kulturpalast
Samstag 06.10.12 D – Esslingen / Komma
Sonntag 07.10.12 D – Kalkar / Zeitlos
Dienstag 09.10.12 D – Siegen / Schellack
Mittwoch 10.10.12 D – Hamburg / Molotow
Donnerstag 11.10.12 D – Kiel / Prinz Willy
Freitag 12.10.12 D – Hagen / Pelmke
Samstag 13.10.12 D – Trier / Villa Wuller
Sonntag 14.10.12 D – Wetzlar / Cafe Vinyl
Montag 15.10.12 CH – Winterthur / Portier
Donnerstag 18.10.12 CH – Zürich / La Catrina
Montag 22.10.12 A – Vienna / Fluc
Dienstag 23.10.12 D – Dresden / Blue Note
Mittwoch 24.10.12 D – Magdeburg / Cafe Central
Donnerstag 25.10.12 D – Berlin / White Trash
Freitag 26.10.12 D – Döbeln / Courage

Präsentiert von Kochen ohne Knochen, vebu.de, TAZ, PETA 2, Laut.de

Milles vegan diary part 5

Vancouver
Heute versuche ich es zum zweiten Mal mit dem Rawfood-Restaurant Gorilla Food. Mein erstes Raw-Erlebnis ist mir in nicht so guter Erinnerung. Obwohl ich die Idee eigentlich gut fand, schmeckte das Essen bei meinem letzen Besuch einfach so, als wäre das Gemüse im Curry noch nicht ganz gar. Diesmal nahm ich die Lasagne und Schoko-Kuchen zum Nachtisch.
Als erstes fiel mir auf, dass ich das Essen diesmal kalt serviert bekomme. Vom Geschmack her war die Lasagne gut und ich bin es auch gewohnt, kalt zu essen. Von daher ging das klar. Der Kuchen war sehr gut, irgendwie wird in der Rawfood-Küche vieles sehr klein gemacht und dann verarbeitet. Trotzdem bin ich immer noch kein besonders großer Rawfood-Fan geworden, aber vielleicht gibt es ja auch hier bessere Restaurants als das für Fans sicher interessante Gorilla Food.

Seattle

Ein Kreator-Fan, der es sicher gut mit mir meinte, empfiehlt mir heute das Highline, gelegen auf dem Broadway, einer der Ausgehmeilen von Seattle. Zuerst finde ich den Laden nicht, doch dann fällt mir auf, dass es sich um eine Venue handelt in der auch Bands spielen, die ich dadurch schon ein zweimal übersehen hatte und so daran vorbeigelaufen bin.
Der Laden ist eher eine Grindcore(!)-Kneipe, es gibt selbstgemachte Drinks und Biere. An der Bar bestelle ich das Stroganoff, setze mich an einen Tisch voller leerer Bierdosen. Der Koch bringt mir dann auch schnell das Essen persönlich und stellt den Teller zwischen die Bierdosen. Leider ist das Seitan-Stroganoff sehr ungesalzen und die Nudeln sind verkocht. So sympathisch ich den Laden finde, das Essen kann leider gar nichts.
Und so gehe wieder zurück auf den Broadway, suche mir ein Café, wo ich den leckersten veganen Kuchen der Tour serviert wird. Den Namen des Cafés habe ich leider vergessen, er liegt aber, falls ihr mal in Seattle seit, ein paar Meter links neben dem Highline, welches ich als Kneipe 100% empfehlen kann. Vielleicht hatte ich ja auch einfach nur das Falsche bestellt.

Portland
Heute treffe ich mich mit meinen Freunden Conny und Frank von Another State of Mind http://www.anotherstateofmind.net Falls ihr mal in Portland und auf der Suche nach Punkrock- und Horror-Shirts seid, unbedingt anchecken. Wir gehen ins Red and Black Café. Der Laden ist sehr nett und ich bestelle die Peanut Pasta mit marinierten Tempeh-Streifen, die sehr lecker ist.
Hier stimmt alles, die Portionen sind groß, aber nicht Ami-überdimensional, und alles ist prima gewürzt und lecker. Portland ist übrigens das vegane Paradies mit unzähligen veganen Restaurants, bei einer USA-Rundreise sollte man die Stadt unbedingt anfahren.
Später gehen wir noch ins Foodfight, einen kleinen veganen Supermarkt gleich um die Ecke, wo ich mich mit Basics für meine restlichen zwei Wochen USA im Tourbus eindecken kann.

Milles vegan diary part 4

Kansas City

Heute ging’s ins Cafe Gratitude und dieses Erlebnis werde ich wohl immer mit dem ersten Moment meines Eintreffens im sehr schönen und geräumigen Restaurant in Verbindung bringen.

Als ich die Lokalität betrat, winkte mir die gesamte Belegschaft, also quasi Kellner, Koch und Bedienung, zu und rief dabei „Welcome“. Ich war etwas irritiert und verstand aufgrund der ungewohnt überschwänglichen Freude ob meines Eintreffens erst mal „We’re closed“, fragte dann aber bei der netten Bedienung nach und man versicherte mir, es sei geöffnet. Sie führte mich gleich zum Tisch.

Die Speisen hatten abenteuerliche Namen wie „I am creative“, „I am terrific“ usw. Hinter diesen Bezeichnungen verstecken sich Gerichte wie Humus, Quacamole, Reis-Currys und Tacos. Die Hauptspeisen werden in einer Schale serviert.

Nachdem mir die Kellnerin die „Question of the day“ gestellt hat („What makes you smile?“), bestelle ich „I am connected“ (Mandel-Humus mit hausgemachten Crackern) und „I am humble“ (Linsencurry). Der Hummus war gut, die Cracker schmeckten aber ein bisschen wie Vogelfutter. Das Linsen-Curry war auch lecker.

Die Speisen werden mit regionalen Zutaten zubereitet und so schmeckt alles sehr frisch. Viele der Hauptgerichte werden auch in der Rawfood-Variante angeboten, es gibt eine große Auswahl an Desserts und Shakes. Im Großen und Ganzen hat sich der Besuch gelohnt und ich bestelle noch einen Espresso-Shake zum Mitnehmen.

Die Belegschaft winkt mir zum Abschied noch einmal zu und ich verlasse das Café Gratitude mit der Gewissheit, dass hier die Welt noch in Ordnung zu sein scheint.

Hier gibt’s was zu gewinnen!

Aufgepasst:
Im neuen Kochen ohne Knochen, das ab 19. September im Bahnhofsbuchhandel zu haben ist, gibt es drei Mal das Kinderbuch „Hugo reißt aus“ zu gewinnen!

Hugo ist eigentlich ein ganz normales Schwein. Er lebt mit anderen Tieren auf dem Bauernhof und liebt es, sich im Stroh umherzuwälzen. Doch seit einiger Zeit plagen ihn viele Fragen. Warum ist er hier? Weshalb lässt der Bauer ihn nicht nach draußen in die Natur? Und wie sieht die Welt außerhalb seiner kleinen Stallbox aus? Zusammen mit seiner besten Freundin Matilda begibt sich Hugo auf die Suche nach Antworten. Eine Suche, die nicht nur aufregend ist, sondern auch gefährlich…

Leider haben sich in unserem Hefttext zur Verlosung zwei Fehler eingeschlichen: Buchautor ist nicht Insa-Christina Müller sondern Alexander Bulk und erschienen ist es bei compassion media

Milles vegan diary part 3

Toronto hat unglaublich viele Optionen für den veganen Gourmet.

Auf Spadina im Fashion District befinden sich das Fresh http://www.freshrestaurants.ca/main.asp und das Loving Hut fast gegenüber voneinander. Ich entscheide mich für’s Fresh, eine  nette Fruitbar mit einer sehr umfangreichen Speisekarte, basierend auf asiatischer Crossover-Küche.

Als ich ankomme ist der Laden ultravoll, doch ich bekomme einen Platz am Fenster und kann so die Toronto-Hipster beim Einkaufen beobachten.

Ich nehme den großen Salat mit Erdnuss-Dressing und den eingelegten Tofu mit Curry-Sauce auf braunem Reis. Das Gemüse ist super frisch und schmeckt echt lecker, auch das Curry kann einiges. Die Menge war zwar ausreichend, doch wenn man schon mal hier ist, kann man auch den Schoko-Fudge-Kuchen plus Espresso. Beides genial, wobei der Fudge auch halb so groß hätte sein dürfen. Uneingeschränkt empfehlenswert!

Kochen ohne Knochen Nr. 09 kommt/ist raus

Endlich ist es soweit: ab Freitag, 14.09. ist unsere #09 in der Post und wird Anfang der Woche bei den Abonnent(inn)en eintreffen (Abos ins Ausland brauchen etwas länger). Ab Mitte der Woche ist das Heft dann auch in ganz Deutschland sowie in Österreich und der Schweiz im Bahnhofsbuchhandel erhältlich.
Natürlich ist das Heft auch bei uns im Shop versandkostenfrei für 3,50 Euro bestellbar, als PDF-Download ist das Heft ab sofort für 2,99 Euro verfügbar.

Kochen ohne Knochen 09

Die Themen der neuen Ausgabe:
– Paul Watson: Der Gründer von Sea Shepherd über seine Motivation, sein Weltbild und seine Justizprobleme
– Zauberkessel: Ein veganes Mittelalterrestaurant – so was gibt’s?!
– Antoine F. Goetschel: Ein Interview mit dem Schweizer Anwalt und Tierrechtler über sein Engagement
– Vegan und schwanger: Was zu beachten ist
– Der KoK-Produktcheck: veganer Schokoaufstrich im Vergleichstest
– und viele andere
Wie immer also eine spannende Mischung aus Interviews und Erfahrungsberichten mit/von Veganern und Vegetariern sowie zu Lebensmitteln, Kochen, Essen und Ernährung allgemein geben. Und wie gewohnt testen wir Kochbücher und Restaurants und haben natürlich viele Rezepte zum Nachkochen auf Lager.