Milles vegan diary part 5

Vancouver
Heute versuche ich es zum zweiten Mal mit dem Rawfood-Restaurant Gorilla Food. Mein erstes Raw-Erlebnis ist mir in nicht so guter Erinnerung. Obwohl ich die Idee eigentlich gut fand, schmeckte das Essen bei meinem letzen Besuch einfach so, als wäre das Gemüse im Curry noch nicht ganz gar. Diesmal nahm ich die Lasagne und Schoko-Kuchen zum Nachtisch.
Als erstes fiel mir auf, dass ich das Essen diesmal kalt serviert bekomme. Vom Geschmack her war die Lasagne gut und ich bin es auch gewohnt, kalt zu essen. Von daher ging das klar. Der Kuchen war sehr gut, irgendwie wird in der Rawfood-Küche vieles sehr klein gemacht und dann verarbeitet. Trotzdem bin ich immer noch kein besonders großer Rawfood-Fan geworden, aber vielleicht gibt es ja auch hier bessere Restaurants als das für Fans sicher interessante Gorilla Food.

Seattle

Ein Kreator-Fan, der es sicher gut mit mir meinte, empfiehlt mir heute das Highline, gelegen auf dem Broadway, einer der Ausgehmeilen von Seattle. Zuerst finde ich den Laden nicht, doch dann fällt mir auf, dass es sich um eine Venue handelt in der auch Bands spielen, die ich dadurch schon ein zweimal übersehen hatte und so daran vorbeigelaufen bin.
Der Laden ist eher eine Grindcore(!)-Kneipe, es gibt selbstgemachte Drinks und Biere. An der Bar bestelle ich das Stroganoff, setze mich an einen Tisch voller leerer Bierdosen. Der Koch bringt mir dann auch schnell das Essen persönlich und stellt den Teller zwischen die Bierdosen. Leider ist das Seitan-Stroganoff sehr ungesalzen und die Nudeln sind verkocht. So sympathisch ich den Laden finde, das Essen kann leider gar nichts.
Und so gehe wieder zurück auf den Broadway, suche mir ein Café, wo ich den leckersten veganen Kuchen der Tour serviert wird. Den Namen des Cafés habe ich leider vergessen, er liegt aber, falls ihr mal in Seattle seit, ein paar Meter links neben dem Highline, welches ich als Kneipe 100% empfehlen kann. Vielleicht hatte ich ja auch einfach nur das Falsche bestellt.

Portland
Heute treffe ich mich mit meinen Freunden Conny und Frank von Another State of Mind http://www.anotherstateofmind.net Falls ihr mal in Portland und auf der Suche nach Punkrock- und Horror-Shirts seid, unbedingt anchecken. Wir gehen ins Red and Black Café. Der Laden ist sehr nett und ich bestelle die Peanut Pasta mit marinierten Tempeh-Streifen, die sehr lecker ist.
Hier stimmt alles, die Portionen sind groß, aber nicht Ami-überdimensional, und alles ist prima gewürzt und lecker. Portland ist übrigens das vegane Paradies mit unzähligen veganen Restaurants, bei einer USA-Rundreise sollte man die Stadt unbedingt anfahren.
Später gehen wir noch ins Foodfight, einen kleinen veganen Supermarkt gleich um die Ecke, wo ich mich mit Basics für meine restlichen zwei Wochen USA im Tourbus eindecken kann.

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