This is hardcore: der KoK-Tofu-Test

Eben sind wir aus den Volker Mehl Food Laboratories in Wuppertal zurückgekehrt, wo wir ohne Rücksicht auf Mann und Material einen der härtesten Einsätze ausgefochten haben, dem sich das KoK-Team in seiner jungen Geschichte stellen musste … Die Aufgabe: fünf verschiedene Natur-Tofu-Sorten, von Asia-Laden bis Markenhersteller, wurden einem Blindtest unterzogen.


Ja, es gibt einen Gewinner, nein, die Testesser sind es nicht, und boy, war das hart, ist uns schl…

Um es kurz zu machen (die lange Version kommt in KoK #10 Mitte Januar): die Unterschiede sind gewaltig, und was in Maßen schmeckt, ist in Massen eine Qual … Stay tuned, wenn es wieder heißt: Denn sie wissen nicht, was sie tun …

Endlich! Ox-Kochbuch 5 ist im Druck!

Wieder waren wir monatelang neben der Arbeit an Ox, Fuze und Kochen ohne Knochen damit beschäftigt, unser neues Kochbuch zusammenzustellen. Jetzt ist das Buch mit über 200 veganen Rezepten im Druck und steht pünktlich Anfang Dezember zur Auslieferung bereit. Vorbestellt werden kann das Buch bei uns im Shop schon jetzt – versandkostenfrei!

Kochen ohne Knochen – Das Ox-Kochbuch 5
Mehr als 200 vegane Punk-Rezepte

15 x 21,5 cm, farbig, 192 S., 9.90 EUR

In „Kochen ohne Knochen – Das Ox-Kochbuch 5“ gibt’s über 200 Rezepte mit rein pflanzlichen Zutaten, für Beginner und Könner, für Veganer, Vegetarier und Allesesser, von simpel bis anspruchsvoll. Von Punks, nicht nur für Punks.

Wer denkt, es sei schwer beim vegetarischen Kochen auch ohne Eier, Käse und andere Tierprodukte auszukommen, hat die rein pflanzliche, vegane Küche einfach noch nicht ausprobiert.
Joachim Hiller und Uschi Herzer leben seit Ende der Achtziger vegetarisch und seit einigen Jahren völlig tierproduktfrei – und wissen, wovon sie reden. In ihrem neuesten Kochbuch präsentieren sie einerseits Basics für Vorspeisen, Suppen, Salate, Hauptgerichte, Desserts, Torten, Kuchen und Muffins, andererseits aber auch komplette Menüs und aufwendigere Gerichte. In ihrer veganen Punkrock-Küche kommen undogmatisch Fleischalternativen aus Soja und Seitan in Topf und Pfanne, zum anderen zeigen sie aber auch in vielen Rezepten, wie man ganz ohne Anlehnung ans Kochen mit Fleisch, Käse und Co. leckerste Speisen zubereiten kann. Erlaubt ist, was schmeckt und was Spaß macht, denn Veganismus ist nur cool, wenn er ohne erhobenen Zeigefinger auskommt.

Ein Buch sowohl für Menschen, die bereits Erfahrung mit vegetarischer und veganer Küche haben, als auch für Neueinsteiger und neugierige Allesesser. Inklusive „Das Einmaleins der veganen Ernährung“ von Dr. Markus Keller sowie Infos zu Veganismus und Tipps und Tricks zum Umstieg. Illustriert wurde das Buch von Rautie, der auch das Cover entworfen hat.

Wie bei den vier bisherigen Kochbüchern gibt es auch diesmal wieder Gastrezepte aus der Musik- und Vegan-Szene. Kriminalbiologe Mark Benecke zeigt, wie man einen leckeren „Reste-Auflauf“ zubereitet, Mille von der Essener Thrash-Legende KREATOR hat sein Rezept für Tofuscheiben mit Wurzelgemüse rausgerückt, von Ayurveda-Koch Volker Mehl („Koch dich glücklich“) kommt ein leckeres Gnocchi-Gericht, der Berliner Vegan-Koch Björn Moschinski vom Restaurant Kopps schenkte uns sein legendäres Eiersalat-Rezept, Kurt Ballou von CONVERGE schrieb uns seine Anleitung für Mango-Tofu-Reis auf, der DJ und Stunt-Performer Frank Castro spendierte seinen „Coco Loco Chicorée“, Sebastian Zösch vom Vegetarierbund verriet die Zubereitung seiner Lieblingslasagne, „Mac & Cheeze“ ist der vegane Rezeptklassiker von Yvonne Ducksworth von JINGO DE LUNCH, Davide Zolli von der venezianischen Band MOJOMATICS zeigt uns, wie man originale Penne mit rotem Pesto zubereitet. Von Florian Boge vom Vegan Strength-Sport-Team stammt die „Vegan Strength-Pizza“, der vegane Ahrtal-Winzer Michael Fiebrich teilt mit uns sein Blumenkohl-Curry, und Derek Archambault von DEFEATER erstaunt mit fischfreiem Thunfisch-Salat, und von Megumi Nachev, die in Tokyo das DevaDeva Café betreibt, stammt der Tofu Cheesecake.

In eigener Sache – Termine!

In nächster Zeit finden zwei Interessante Veranstaltungen mit unserem ernährungswissenschaftlichen Berater Dr. Markus Keller vom IFANE-Institut statt:

„Leben Veganer gesünder? – Ein wissenschaftliches Update“
Vortrag auf der 42. Fortbildungstagung der Ärztegesellschaft Heilfasten & Ernährung e.V.
Ort: Uni-Zentrum Naturheilkunde Freiburg
Datum: Samstag, 24.11.2012
Referent: Dr. Markus Keller
Beginn: 10.00 Uhr

Auf der 42. Fortbildungstagung der Ärztegesellschaft Heilfasten & Ernährung e.V. steht dieses Mal neben den Themen Fasten und Naturheilkunde auch die vegane Ernährung auf dem Programm. Dr. Markus Keller wird in seinem Vortrag aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zum präventiven Potential veganer Ernährung, aber auch mögliche Probleme bei der Nährstoffversorgung vorstellen. In einem weiteren Vortrag von Dr. Roman Huber wird die vegane Kost im Zusammenhang mit Fasten und Lebererkrankungen thematisiert.

Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt es hier.

„Prävention ernährungsassoziierter Krankheiten durch vegetarische Ernährung“
Vortrag auf der VegMed: Ärztekongress – Vegetarische Ernährung und Medizin
Ort: Kaiserin-Friedrich-Haus, Berlin
Datum: Sonntag, 09.12.2012
Referent: Dr. Markus Keller
Beginn: 09.00 Uhr

Am 09. Dezember 2012 findet in Berlin die europaweit erste wissenschaftliche Fachkonferenz zu vegetarischer Ernährung in der Gesundheitsversorgung statt. Organisiert von der Charité Hochschulambulanz für Naturheilkunde in Zusammenarbeit mit dem Vegetarierbund Deutschland (VEBU) und der Carstens-Stiftung, sollen auf dem Kongress neueste Forschungsergebnisse präsentiert, vegetarische Kostformen vorgestellt und die Rolle pflanzlicher Ernährung in der Medizin wissenschaftlich thematisiert werden. Prof. Dr. Claus Leitzmann und Dr. Markus Keller sind mit Vorträgen sowie bei der Podiumsdiskussion vertreten.

Infos findet ihr hier.

Quittenmuffins zum Weltvegantag!


Was macht man mit einer Tüte Quitten, die einem eine Freundin vermacht hat? Quittengelee, Quitten-Chutney, und was noch? Roh essen kann man diese Biester ja nicht … Quittenmuffins! Here we go:

Quittenmuffins
• 500 g Quitten
• 4 EL Grappa
• 150 ml Apfelsaft
• 50 g + 100 g Zucker
• 80 g Margarine
• 200 g Vollkornmehl
• 2 TL Backpulver
• 60 g Haselnüsse
• 1 EL Puderzucker
• 200 g Soja-Joghurt
• 2 Ei-Ersatz (bei mir waren es 2 EL Sojamehl + 4 EL Wasser)
• 12er Muffinsform

Quittenmuffins??? Fragenzeichen auf dem Gesicht meines Kaffee-Partners sagten schon alles … Ein zaghafter Biss in den kleinen Kuchen folgte, die Augenbrauen gingen nach oben und anschließend der Daumen. Tja, wer hätte das gedacht.

Und so geht‘s:
1. Als erstes ist dieKochflüssigkeit dran. Dazu Apfelsaft, Grappa, 50 g Zucker in einem kleinen Topf zum Kochen bringen, Vom Herd nehmen.

2. Als nächstes dann diesen komischen braunen Flaum auf den Quitten mit einem Küchenkrepp abreiben. Dann die Quitten mit einem großen Messer vierteln, Kerngehäuse herausschnitzen und abschließend schälen. Die Viertel dann in ca. 1 cm breite Schnitze schneiden und in die heiße Kochflüssigkeit legen. Topf wieder auf den Herd und bei mittlerer Hitze 7 min kochen lassen (oder so lange, bis die Quitten so gut wie weich sind). Wieder vom Herd nehmen und den Quitten einen kleinen Rausch gönnen, sprich ziehen lassen.

3. Backofen auf 180 C vorheizen.

4. Die Haselnüsse mittelfein hacken, mit dem Puderzucker mischen und zur Seite stellen. Vollkornmehl und Backpulver in einer Schüssel vermischen. Die Margarine langsam schmelzen lassen und anschließend mit dem Soja-Joghurt, dem angerührten Ei-Ersatz und 100 g Zucker gut verrühren.

5. Die Quitten in ein Sieb geben und abtropfen lassen; dabei etwas vom Saft auffangen. 2 EL davon zum Joghurtgemisch geben und verrühren, der Rest kann weggeschüttet, getrunken oder als Dessertsaucengrundlage herhalten.

6. Jetzt die festen mit den flüssigen Zutaten flott verrühren und ab damit in die Muffinsförmchen. Bei uns haben sich welche aus Silikon gut bewährt, denn dann gibt es nachher keinen Müll.

7. Und jetzt kommt das Finish: die Quitten! Legt immer 3-4 Schnitze auf den Teig und drückt die ein bisschen rein. Da oben drauf kommt dann noch die Nuss-Zucker-Mischung.
Ab damit in den Ofen und 25-30 min backen. Mit etwas Glück karamelisiert der Zucker; bei mir hat das leider nur bedingt funktioniert. Hat aber trotzdem geschmeckt.

Wichtig ist, nach einer kleinen Abkühlzeit die Muffins zuerst aus der Blechform und etwas später aus den Silikonförmchen zu nehmen, denn die fangen sonst an zu schwitzen.