VeggieFest Solingen – Aussteller gesucht.

Veggiefest-klein

Am Samstag, 05.10.2013, 12-19 Uhr veranstalten wir von Kochen ohne Knochen in Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum Cobra sowie der Konzertgruppe Cow Club bei uns in Solingen das 1. VeggieFest. Mit dem VeggieFest wollen wir im Städtedreieck Solingen/Wuppertal/Remscheid (Köln, Düsseldorf und das Ruhrgebiet sind nur 30-45 Auto.- bzw. Bahnminuten entfernt) für eine vegane Lebensweise werben und deren verschiedenste Aspekte zeigen. Unser Pressetext findet sich weiter unten in dieser Mail.

Für diese Veranstaltung nehmen wir jetzt Stand-Bewerbungen sowohl von kommerziellen Anbietern wie auch von gemeinnützigen Initiativen entgegen. Details dazu gleich hier unten. Den Standpreis haben wir bewusst niedrig angesetzt. Wir können euch für die Anzahl der Besucher naturgemäß keine Versprechungen machen, aber wir rechnen im Gesamtdurchlauf mit vielen hundert Besuchern. Bei Interesse möchten wir um schnellstmögliche Bewerbung bitten – Informationen zur verbindlichen Anmeldung senden wir dann.

Zur Beachtung: Wir legen bei dieser Veranstaltung sehr großen Wert darauf, dass nur vegane, also rein pflanzliche Produkte verkauft, angeboten und beworben werden. „Nur“ vegetarische Produkte scheiden damit aus, ebenso natürlich alle Produkte vom toten wie vom lebenden Tier. Wir bitten das zu respektieren.

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr dabei sein könntet. Für Fragen stehen wir unter 0212 38 31 828 zur Verfügung.

Joachim Hiller und Uschi Herzer

Kochen ohne Knochen
– Das vegane Magazin –

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Informationen für Aussteller:
– Die Standgebühr beträgt 30,00 Euro
– Stände haben die Größe 3,00 x 2,00 m (B x T, eigener Stand oder Nutzung vorhandener Tische)
– Aufbau am 5.10. ab 10 Uhr, Abbau 5.10. ab 19 Uhr.
– Strom kann gestellt werden, bei Bedarf bitte angeben. Kein Wasseranschluss möglich.
– Verkauf von Waren und Lebensmitteln möglich.
– kostenlose Parkplätze im Umfeld vorhanden.
– Bewerbungen bitte per Mail an Uschi Herzer: office@kochenohneknochen.com

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„Karnismus“ Lesereise. Hingehen!

coverIn ihrem bahnbrechenden Buch ‘Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen‘ untersucht Dr. Melanie Joy, wie wir dazu kommen, manche Tiere als Freunde und Familienmitglieder zu betrachten, andere dagegen als Nahrung – ohne dass wir diese Unterscheidung plausibel begründen könnten.

Joy erläutert die komplexen sozialen und psychologischen Mechanismen, durch die bestimmte Lebewesen in unseren Augen zu Lebensmitteln werden. Und sie zeigt, dass diese Mechanismen unterschwellig wirken, ähnlich wie bei anderen Formen der Diskriminierung. Für das unsichtbare Glaubenssystem hat sie einen eigenen Begriff geprägt: „Karnismus“.

Termine:
17.5. – Genf, Veggie Pride, 10.00 Uhr
18.5. – Wien, Don-Bosco-Haus, Sankt-Veit-Gasse, 18.30 Uhr
19.5. – Stuttgart, Vegan-Street-Day, Markplatz, 18.15 Uhr
20.5. – Darmstadt, Glaskasten, Schöffersdtr. 3, 15.0 0Uhr
21.5. – Marburg, Uni-Marburg, Biegenstr. 14 (Raum +2/0090), 20.00 Uhr
22.5. – Trier, Uni Trier, Universitätsring 12 (Raum P1), 14.00 Uhr
22.5. – Luxemburg, Uni Luxemburg, 162A, Avenue de la Faïencerie (Saal 003), 19.00 Uhr
23.5. – Köln, Bürgerhaus Stollwerk, Dreikönigenstr. 23, 19.30 Uhr
24.5. – Hamburg, Uni Hamburg, Von-Melle-Park 6 (Hörsaal C), 19.00 Uhr
25.5. – Münster, Uni Münster, Scharnhorststr. 100 (SCH 100.2), 19.00 Uhr
26.5. – Berlin, Essentis Bio-Seminarhotel, Weiskopffstr. 16-17, 20.00 Uhr

Vortrag in englischer Sprache. Eintritt frei!

Das Buch erscheint am 15. Mai im compassion media Verlag.

Der Kochen ohne Knochen-Kochkurs

tofuman_kleinTeil 1: Weicher Wabbel – Tofu schmeckt (doch)!
Uschi Herzer, Joachim Hiller
max. 8 TeilnehmerInnen
Kosten: anteilige Einkaufskosten

Sa, 01.06. 14-16 Uhr
WOHNZIMMER – Das Cow Club e.V. Vereinsheim
Düsseldorfer Str. 87
42697 Solingen (Ohligs)

Naturtofu ist der Inbegriff von neutraler Geschmackkosigkeit, und das nicht nur für Nicht-Vegetarier.
Aber auch hier gilt der leicht agewandelte Werbespruch der deutschen Betonindustrie: „Tofu – es kommt darauf an, was man daraus macht“.

Deshalb wollen wir in diesem Kochkurs anhand von vier leichten Gerichten zeigen, wie man den „weichen Wabbel“ so zubereitet, dass er schmeckt.

Zubereitet werden:

• Tofu-Rührei
• Tofu-Aufstrich
• Tofu-Braten
• Mousse au Chocolate

Anmeldung per email an: office@kochenohneknochen.com

Schöne neue Zeitschriftenwelt

veggie

Wie viele andere auch nutze ich die Wartezeit auf den Zug, um am Bahnhofszeitschriftenkiosk zu stöbern. Mit Vorliebe widme ich mich dabei (natürlich) den Kochzeitschriften, um immer wieder mal das vegetarische Potential abzuklopfen. Aktuell bin ich auf diese (neuen) Hefte gestoßen.

Schnelle Rezepte vegetarisch
Optisch die „Apothekenrundschau“ unter den Kochzeitschriften. Lieblos und funktional zusammengestellt scheint sich das Rezeptangebot komplett aus den Datenbanken von Maggi, Iglo und Konsorten zu speisen. Grüner und weißer Tielkühlknoblauch als Zutat? Sowas geht gar nicht. Und geschmeckt hat das Gericht auch nicht. Die beiden Rezepte von alles-vegetarisch.de und Wheaty reißen es dann auch nicht mehr raus. Ein bisschen mehr Mühe und nicht nur ein offensichtliches Aufspringen auf den fahrenden Veggiezug würde diesem Heft gut tun. Immerhin: die veganen Gerichte (1/3 der Rezepte) sind im Inhaltsverzeichnis markiert. Grossartig sind auch die Rubrikenbezeichnungen: „Turbo-Hits“, „Fitness mit Fun“, „Heiß & Knusprig“. Da geht einiges!

BluePrintMedia, erscheint vierteljährlich, 48 Seiten für 2,99 Euro

Vegetarischer Genuß
Der „Food-Magazin-Spezialist“-Verlag legt seinen Fokus bei diesem Heft eindeutig auf vegetarische Kost. Die wenigen veganen Rezepte sind noch nicht mal gekennzeichnet. Ich habe den Eindruck, dass das gar nicht gewünscht oder – noch schlimmer – gar nicht bekannt ist.
Das Heft ist an sich ganz ansprechend gemacht, wenn auch nicht wirklich aufregend. Die Rezepte scheinen sich auch hier ausschließlich aus dem unerschöpflichen Fundus der diversen Hersteller zu speisen. So einfach kann Rezepteheftmachen also sein. 2,99 Euro dafür sind happig.

Teichmann Verlag, erscheint zweimonatlich, 52 Seiten für 2,99 Euro

slowly veggie!
Tierfreies Essen ist hip – so hip, dass der Burda-Verlag mit diesem Sonderheft Vegetarismus und Veganismus für salonfähig erklärt – so ganz ohne verstaubtes Öko-Image und sehr stylish in Szene gesetzt. Das Heft betört durch die äußerst ansprechenden Foodfotos und das schlichte, aber sehr harmonische Layout. „Rezepte, die glücklich machen“ verspricht der Verlag – das muss noch überprüft werden; schön anzusehen sind sie aber definitiv. Und: das Heft teilt sich in einen vegetarischen und einen vegane Teil, wobei die rein pflanzlichen Gerichte mal nicht ein Schattendasein fristen, sondern genauso ansprechend in Szene gesetzt werden. Gut gemacht.

Burda-Verlag, 148 Seiten für 4,95 Euro

Leckere vegetarische Rezepte
Auf den ersten Blick ganz ansprechend gemacht. Schöne Foodfotos, pro Seite ein Rezept, aber irgendetwas stört mich hier. Ist mir diese „unverzichtbare Sammlung gesunder Speisen“ einfach nur zu clean? Sind es die unglaublichen 175 g Pinienkerne für 12 Muffins? Oder der Vermerk „kann nicht eingefroren werden“ bei fast jedem Rezept? Oder das Benutzen eines elektrischen Schmortopfes zu dem es in der Beschreibung heisst: „Deckel auflegen und bei niedriger Stufe 6-8 Stunden garen, bis das Gemüse weich ist“? Entschuldigung, aber dann ist das Gemüse tot. Mausetot. Oder kenne ich diese Supermaschine einfach noch nicht?
Ich weiß nicht, woher diese Rezepte stammen, aber sie sind allesamt nichts Besonderes.Auch hier liegt der Fokus eindeutig auf vegetarischen Gerichten; Veganes sucht man/frau so gut wie vergeblich; gekennzeichnet ist es sowieso nicht. Ungewöhnlich auch die Unterteilung in Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Dessert und Snacks, dafür ohne Angabe von Seitenzahlen. Hmmm, was genau an diesem Konzept habe ich nicht verstanden?

SRP Media, 100 Seiten für 4,90 Euro