Kochen ohne Knochen #20 ab 20. August zu haben!

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Und das gibt es diesmal unter anderem zu lesen:

Titel: Das Great Ape Project Colin Goldner im Interview zum Thema „Menschenrechte für Menschenaffen“
Veganer Käse: Miyoko Schinner über selbstgemachten „Keese“, Interview mit „Pflanzenkäser“ Bernd Drosihn
Feste vegan feiern: Sebastian Zösch (VEBU) über die Bedeutung veganer Straßenfeste
Train hard, fight smart: Die vegane Boxerin Melanie Fraunschiel im Interview
Vegan im Kollektiv: Die Düsseldorfer Vegankneipe Butze
Vegan Friendly Finale Ligure: Zu Besuch in Italiens Veganhauptstadt
Geschmackssache: Grillwürste
Human Animals von Roland Straller
Thomas Adams Kolumne: Aus dem Alltag eines veganen Koch
– Außerdem Rezepte, Kochbuchvorstellungen, Restauranttests und vieles andere

Wie immer eine spannende Mischung aus Interviews und Erfahrungsberichten mit/von Veganern sowie zu Lebensmitteln, Kochen, Essen und Ernährung allgemein. Und wie gewohnt testen wir Kochbücher und Restaurants, und viele vegane Rezepte reizen zum Nachkochen.

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Kochen ohne Knochen #20 ist auf dem Weg zu euch!

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Bei gefühlten 39 Grad haben wir heute im Schweiße unseres Angesichts das neue KoK für unsere Abonnenten gepackt. Vielen Dank an dieser an Sarah und Dani, die sich tapfer geschlagen haben :-))

Wir denken, das Schwitzen hat sich gelohnt, denn es sind wieder viele interessante Themen dabei:

Titel: Das Great Ape Project Colin Goldner im Interview zum Thema „Menschenrechte für Menschenaffen“
Veganer Käse: Miyoko Schinner über selbstgemachten „Keese“, Interview mit „Pflanzenkäser“ Bernd Drosihn
Feste vegan feiern: Sebastian Zösch (VEBU) über die Bedeutung veganer Straßenfeste
Train hard, fight smart: Die vegane Boxerin Melanie Fraunschiel im Interview
Vegan im Kollektiv: Die Düsseldorfer Vegankneipe Butze
Vegan Friendly Finale Ligure: Zu Besuch in Italiens Veganhauptstadt
Geschmackssache: Grillwürste
Human Animals von Roland Straller
Thomas Adams Kolumne: Aus dem Alltag eines veganen Koch
– Außerdem Rezepte, Kochbuchvorstellungen, Restauranttests und vieles andere

Wie immer eine spannende Mischung aus Interviews und Erfahrungsberichten mit/von Veganern sowie zu Lebensmitteln, Kochen, Essen und Ernährung allgemein. Und wie gewohnt testen wir Kochbücher und Restaurants, und viele vegane Rezepte reizen zum Nachkochen.

Mundraub aka support your local fruits

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Wenn ihr im August die Augen etwas offen haltet, gibt es an fast jeder Ecke Brombeersträucher zu entdecken – auch z.B. auf brachliegenden Grundstücken in der Stadt. Das Tolle daran: jetzt ist genau die richtige Zeit für die Brombeerernte! Ich muss zum Glück nicht lange suchen, denn an unser Grundstück grenzt direkt eine Brombeerhecke, mit der ich während der Erntezeit kurzzeitig Frieden schließe.

Gestern also flott eine Schüssel gekrallt und schon nach 20 Minuten hatte ich ein Kilo Früchte gepflückt. Hammer! Jetzt noch eben vorsichtig waschen, abtropfen lassen und schon kann es losgehen. Was ich damit mache? Eine köstliche Brombeermarmelade :-)

Und die geht so:

Solinger Brombeermarmelade

• 1 kg frisch gepflückte Brombeeren
• ca. 500 g Gelierzucker 2:1 (ich nehme den aus dem Bioladen, weil da kein Mist drin ist)
• 1 Zitrone
• 100 ml Portwein
• 200 ml Wasser

Los geht’s:

  1. Als erstes sucht ihr im Keller nach leeren Marmeladengläsern, schmeißt die in sehr heißes Wasser (am liebsten 100 °C), lasst sie kurz baden und holt sie danach mit einem Kochlöffelstiel oder ähnlichem raus. Kopfüber auf ein sauberes Geschirrtuch stellen und etwas abtropfen lassen.
  2. Jetzt kommen die Beeren samt Wasser in einen großen Topf. Unter Rühren aufkochen und solange köcheln lassen, bis ihr Matsch im Topf habt, sprich die Brombeeren weich sind. Das dauert je nach Reifegrad 10-20 min.
  3. Danach drehe ich die Masse durch die „Flotte Lotte“, weil ich die ollen Kerne zwischen den Zähnen nicht leiden kann. Wer kein solches Gerät hat, kann auch ein Mulltuch nehmen, das in ein Sieb legen und die Pampe darin abtropfen lassen. Ist aber mühsam und das Tuch kann man hinterher wegschmeißen.
  4. Zum guten Schluß die Brombeerpulpe abmessen – 600 ml sollten es schon sein. Ich hatte heute 900 ml, aber die Früchte waren sehr sehr reif. Ab damit in einen Topf und entsprechend der Brombeermenge dann Zucker zugeben (also bei 600 ml 300 g Zucker), ausgepressten Zitronensaft dazu, gut umrühren und Feuer unterm Hintern machen. Umrühren nicht vergessen!
  5. Wenn das Ganze sprudeln kocht, den Timer auf 3 Minuten stellen (oder entsprechend der Zeit, die auf eurer Zuckerpackung steht) und immer schön blubbern lassen und rühren nicht vergessen. Am Ende der Kochzeit den Portwein dazugeben und nochmal kurz aufkochen. Jetzt ist die Gelierprobe dran. Ist die OK (und das sollte sie sein), gießt ihr das heiße Zeug in einen Messbecher und füllt dann die Marmeladengläser bis zum Rand. Deckel drauf, gut festdrehen und Gläaser für 5 Minuten auf den Deckel stellen.
  6. Gläser wieder umdrehen, abkühlen lassen, mit einem schönen Etikett beschriften und schmecken lassen! Soo preiswert und soo lecker!