KoK vor Ort: Kopps in Berlin

KoK vor Ort: Kopps in Berlin
Kürzlich hatten wir das Vergnügen, Björn Moschinskis neues Restaurant in Berlin Mitte antesten zu können.

Und natürlich war es lecker! Schönes Ambiente, gemütlich, und vor allem leckerstes Essen: Wir hatten das Tagesmenü für 17,50 Euro mit gelber Paprikasuppe, Sellerieschnitzel & Kartoffelpüree, dazu Gurkensalat, und als Dessert Mousse au Chocolat – deliziös!

Genau wie das Frühstück am nächsten Tag (Sa/So als Brunch!) mit wundervollem Bauernfrühstück (Bratkartoffeln und Tofu-Rührei) und dazu Moschinski legendärer Eiersalat, den Latte Macchiato mt Sojamilch nicht zu vergessen. Doof nur, dass Berlin so weit ist – wann kommt die Kölner Dependance?

http://www.facebook.com/KoppsBerlin

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Gute Nachrichten für Pommesvegetarier?

Eine gute Alternative?

Im Heft hatten wir dazu aufgerufen, uns Erfahrungsberichte zum neuen vegetarischen Burger aus dem Sortiment von McDonald’s zu schicken. Unser Leser Oliver D. Hillen hat sich todesmutig nicht nur auf den Veggieburger gestürzt, sondern auch noch auf die Konkurrenzprodukte anderer Fastfood-Ketten. Hier ist, was er zu berichten hat:

„Die Zusammensetzung [des Veggieburgers] sieht wie folgt aus: Brötchen und ein Fetzen Salat (ähnlich wie beim Chickenburger). Dazu eine Art Joghurtsoße oder majoähnliches Zeug, das nicht wirklich schmeckt und sicher Ei und Milch enthält. Dazu eine Scheibe des ätzenden Scheiblettenkäses (ist das eigentlich der berüchtigte Analogkäse?), was jetzt auch nicht so richtig veggie ist.
Und nun die „Frikadelle“ – Da gibt es doch heutzutage tolle Möglichkeiten von frittiertem Soja, Dinkelbratlinge, Tofufrikadellen, mit Gewürzen und Gemüse drin. Aber was macht McDoof? Eine undefinierbare Pampe aus Kartoffeln, Mais, Möhren oder so was in der Art, einmal frittiert, völlig überpfeffert, um es nach irgendwas schmecken zu lassen. Matschig und nicht absolut nicht ansehnlich vermischt sich das ganze mit der Majopampe.
Warum kann man da nicht einen Sojabratling mit nem Schuß Ketchup und Senf, nem Stück Gurke versehen und quasi die Veggievariante des normalen Hamburgers machen? Nein, da muss was her, was aussieht, als wäre es gesund und die Sauce muss irgendwie nach Joghurt aussehen, damit es Frauen anspricht.
Ganz ehrlich, ein Fleischfresser, der sich denkt „Oh, vegetarisch, das ist grün, das ist gut für mein Gewissen, das probier ich mal, vielleicht schmeckt’s ja gut“… Nach dem Veggieburger wird er wissen, warum er weiter Tiere verspeist und sich nie wieder an Tofu oder ähnliches rantrauen. Taugt nur als abschreckendes Beispiel.

Der Country Burger bei Burger King ist wesentlich größer, aber auch teurer und nur geringfügig besser. Das Gleiche bei Subway mit dem Veggie Patty, alles die gleiche Kartoffel, Mais, Bohnenmatsche, frittiert, hier machen wenigstens die vielen Salatvariationen, die man dazu wählen kann, einiges wett. Geht für einen Vegetarier aber trotzdem alles nur, wenn man nachts vom Feiern kommt und der Falafel-Imbiss schon zu hat.

Auch erstaunlich ist, dass sowohl bei Subway als auch bei BK die vegetarischen Alternativen nicht beworben werden, sondern nur ganz unten klein auf der Karte zu suchen sind. Da betreibt McD schon konsequenteres Greenwashing und macht mit dem Veggie-Ekel einen auf sehr bewusste Ernährung.“

Andere Meinung? Beifall für Oliver? Eure Erfahrungsberichte sind natürlich immer noch willkommen. Hinterlasst einfach einen Kommentar oder schreibt eine E-Mail an office@kochenohneknochen.com.

Sattgrün Deli

Neben dem wirklich leckeren Sattgrün Restaurant in Düsseldorf Flingern (Foto) gibt es auch das Sattgrün Deli für tagsüber in der Düsseldorfer City.
Mehr zu SATTGRÜN gibt’s übrigens im der nächsten Ausgabe von Kochen ohne Knochen.

– Name des Restaurants: Sattgrün Deli
– Adresse: Graf-Adolf-Platz 6, 40213 Düsseldorf (nahe der Altstadt)
– Website: sattgruen.de
– Öffnungszeiten und Ruhetag:
montags bis samstags 12-16.00 Uhr.
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Der Kochen ohne Knochen-Restaurant-Check

Fremde Stadt, Hunger, keine Lust darauf, sich mit Kompromissen zufrieden zu geben, wenn da draußen doch vielleicht auch irgendwo ein veganes oder vegetarisches Restaurant ist? Das Problem: Wen fragen? Na uns! Und dafür brauchen wir eure Hilfe. Wir wollen die KoK-Restaurant-Datenbank aufbauen, und dafür brauchen wir eure Hilfe. Und zwar mit dem Ausfüllen unseres Fragebogens: Einfach kopieren und an mail@kochenohneknochen.com schicken.

Mitmachen kann jeder, wobei wir online alle formal akzeptablen, im Heft nur eine Auswahl von Kritiken veröffentlichen. Bitte keine Angaben auslassen, und wir akzeptieren aus rechtlichen Gründen keine anonymen Meldungen, das heißt Zuschriften bitte nur mit vollem Namen, Adresse, Mailadresse und Telefonnummer. Natürlich werden die Daten nicht weitergegeben. Wir geben bei der Restaurantkritik online und im Heft nur Vor- und Nachname sowie Wohnort an. Weiterlesen