VeggieFest Solingen 2014

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VeggieFest Solingen
Die Messe für alle, die sich für eine vegane Lebensweise interessieren.

Samstag, 27.09.2014, 12-19 Uhr
Cobra, Merscheider Str. 77-79, 42699 Solingen

Eintritt: 3,00 Euro (Kinder bis 12 Jahre frei)
VVK: http://www.solingen-live.de/?142445

http://www.veggiefest.de

Am 27.09.2014 findet im Solinger Kulturzentrum Cobra das zweite VeggieFest für das Bergische Land statt. Das VeggieFest Solingen ist eine Publikumsmesse für alle Menschen, die sich für eine rein pflanzliche, also vegane Lebensweise* interessieren. Das erste VeggieFest im Oktober 2013 war mit rund 1500 Besuchern ein voller Erfolg!

Von 12 – 19 Uhr wird in den verschiedenen Räumlichkeiten der Cobra sowie im Außenbereich auf über 1.000 qm ein vielfältiges Programm geboten. So kann man sich bei verschiedenen Organisationen und Verbänden über alle Aspekte einer Ernährung ohne Tierprodukte informieren. Händler und Hersteller von veganen Lebensmitteln, Schuhen und Kosmetik bieten ihre Waren an. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Hungrig bleibt garantiert kein Besucher, denn an mehreren Ständen kann man vegane Spezialitäten von süß bis deftig probieren, und im Außenbereich – die angrenzende Straße wird für das VeggieFest abgesperrt – gibt es gleich drei vegane Imbiss-Stände. Und wer sich informieren oder gleich zuhause vegan loskochen will: am Büchertisch findet sich eine Auswahl veganer Koch- und Sachbücher.

Veranstaltet wird das VeggieFest Solingen von Cobra, Kochen ohne Knochen – das vegane Magazin, Vegan in Solingen e.V. und Cow Club e.V.
http://www.cobra-solingen.de / http://www.kochenohneknochen.de / http://www.vegan-in-solingen.de / http://www.cowclub.de

Das Programm auf der Hallenbühne:
• Dr. Markus Keller vom ernährungswissenschaftlichen IFANE-Institut aus Gießen hält einen Vortrag zu gesundheitlichen Aspekte der veganne Ernährung.
http://www.ifane.org
• Volker Mehl aus Wuppertal hat sich auf die fleischfreie Ayurveda-Küche spezialisiert und kocht live auf der Bühne. Im September 2014 erscheint sein drittes Kochbuch „Gemeinsam is(s)t man glücklicher: Meine Ayurveda-Familienküche“.
http://www.volker-mehl.de
• Justin P. Moore, ein Amerikaner in Berlin, zaubert auf der Bühne Gerichte aus seinem Buch „The Lotus and the Artichoke: Vegane Rezepte eines Weltreisenden“
http://www.lotusartichoke.com
• Vegan Zombie: Chris Cooney und Jon Tedd aus Syracuse, NY, USA haben mit ihrer veganen YouTube-Kochshow weltweit zehntausende Fans und sind jetzt mit ihrem Kochbuch „Koche & überlebe!“ erstmals in Europa unterwegs.
http://www.theveganzombie.com
• Wam Kat ist Pionier der vegetarisch-veganen Massenverpflegung, etwa auf Anti-Atom-Demos mit zehntausenden Teilnehmern. Der Niederländer, der nahe Berlin lebt, engagiert sich aber auch gegen Lebensmittelverschwendung. Beim VeggieFest erzählt er aus seinem bewegten Leben.
http://www.wamkat.de

Cobra-Kino:
Hier laufen den ganzen Nachmittag über verschiedene (Kurz-)Filme zum Thema Veganismus und Tierrechte. Im Hauptprogramm zeigen wir „Live and let live“, einen Dokumentarfilm über Veganismus. Filmemacher Marc Pierschel ist vor Ort.

Aussteller:
– Vegane Zeiten (vegane Schuhe und Lebensmittel) http://www.vegane-zeiten.de
– Pure Raw (vegane Rohkost) http://www.pure-raw.de
– Vegan Wonderland (vegane Lebensmittel) http://www.vegan-wonderland.de
– Mandelbaum Naturkost (Bioladen) http://www.mandelbaum-naturkost.de
– Biomobil bringt gesunde Lebensmittel direkt ins Haus http://www.biomobil-online.de
– Lush (vegane Körperpflege) http://www.lush-shop.de
– TOL-Store (Vegane und tierversuchsfreie Reinigungsprodukte) http://www.tolstore.de
– fairtrademerch (faire Bio-Shirts) http://www.fairtrademerch.com
– I love Mixtapes (bedruckte Sachen aus Stoff) http://www.ilovemixtapes.de
– Koernerfresser (Shirts und Taschen, bio und fair) http://www.koernerfresser.org
– Buchhandlung Kiekenap http://www.buchhandlung-kiekenap.de
– Bekleidungssyndikat (faire & vegane Kleidung und Schuhe) http://www.bekleidungssyndikat.de
– roots of compassion (Kleidung, Bücher, Accessoires) http://www.rootsofcompassion.org
– Rabbit Revolution (das faire, vegane Klamottenlabel aus Düsseldorf) http://www.rabbitrevolution.de
– Lindenbau (bio-faire Naturbaustoffe) http://www.lindenbau-naturbaustoffe.de
– Kochen ohne Knochen (das vegane Magazin – aus Solingen!) http://www.kochenohneknochen.de
– Bianco (Hochleistungsmixer) http://www.bianco-power.de
– Vegaccino (der leckere vegane Drink) vegaccino.de
– Aktiv für Tierrechte Wuppertal http://www.tierrechte-wuppertal.beimfluss.de
– PeTA2 http://www.peta2.de
– ARIWA Animal Rights Watch http://www.ariwa.org
– Think vegan (Infos rund ums vegane Leben) http://www.think-vegan.de
– Veganice (Vegan in Neuss und Düsseldorf) http://www.veganice.eu
– Vegetarierbund http://www.vebu.de
– Sea Shepherd http://www.seashepherd.org
– Fibur – ethisch ökologische Versicherungen http://www.fibur.de

Imbiss-Stände:
– Veggie Snack Bar (leckerster veganer Döner) http://www.facebook.com/VeggieSnackBar
– VeganisierBar (vegane Burger und mehr) http://www.eatwithoutmeat.de
– Las Vegans (Sandwiches, Reibekuchen und mehr)
– Überdies wird in der Cobra-Kantine für das leibliche Wohl der Besucher und Besucherinnen gesorgt, zum Beispiel mit leckeren Snacks und Latte Macchiato – natürlich vegan!

*****

* Was bedeutet „vegan“?
Vegan zu leben bedeutet, in seiner Ernährung und seiner Lebensweise komplett tierische (in der „Szene“ wird oft das Wort „tierlich“ statt „tierisch“ benutzt) Produkte zu vermeiden: keine Eier, kein Käse, keine Milch, kein Honig, kein Fleisch, kein Fisch, keine Gelatine, kein Leder – und auch keine Produkte, bei deren Herstellung Substanzen tierischer Herkunft verwendet wurden. Dadurch unterscheidet sich die vegane Lebensweise von der des Omnivoren (isst alles), Vegetariers (isst nichts vom toten Tier) oder Pescetariers (fischessende Vegetarier). Auch vegane Rohköstler gibt es. Oft wird statt vegan auch der Begriff „streng vegetarisch“ verwendet.

Warum vegan, und was ist „falsch“ an vegetarischer Ernährung, am Fleischkonsum?
Es ist ganz simpel: Ohne Kuh keine Milch, und keine Milch ohne Kälbchen. Damit Kühe Milch geben, müssen sie Nachwuchs bekommen. Damit sie viel und ständig Milch geben, müssen sie ständig Nachwuchs haben. Und der Nachwuchs (also die Kälbchen) muss weg. Deshalb gibt es Kalbfleisch. Oder um es andersherum zu betrachten: Keine Milch (keine Käse, keine Sahne …) ohne Kalbfleisch, ohne Rindfleisch. An genau dieser Stelle setzt die Kritik von Veganern an Menschen ein, die sich „nur“ vegetarisch ernähren: Wer Milchprodukte konsumiert, isst zwar selbst kein Fleisch, trägt aber zwingend dazu bei, dass es ständig neue Kälbchen (und Kühe) gibt, die der landwirtschaftlichen Logik entsprechend „verwertet“ werden müssen – im Schlachthaus. Ergo gilt: Wer nicht will, dass für seine Ernährung Tiere sterben müssen, darf nicht nur selbst kein Fleisch essen, sondern sollte konsequenterweise auch nicht durch sein Essverhalten dazu beitragen, dass für die Fleischesser ständig neuer Fleischnachschub „produziert“ wird. Biologische Milchviehwirtschaft ändert an der grundlegenden Problematik übrigens nichts.
Ähnlich verhält es sich auch mit Eiern: Legehühner, auch die vom Bio-Hof, landen letztlich im Suppentopf und nicht auf dem Hennen-Gnadenhof. Und beim Nachwuchs wird selektiert: da viel mehr Hühner als Hähne gebraucht werden, landen männliche Küken meist immer noch direkt im Schredder.
Vom direkten Fleischkonsum brauchen wir gar nicht erst zu reden: Die Zeiten, als sich hierzulande Bauern ein paar Schweine hielten, um Lebensmittelreste verfüttert zu bekommen, sind lange schon vorbei, die Bauernhofidylle ist längst eine Lüge, riesige Mastbetriebe sorgen für Billigfleisch im Supermarktregal, zigtausende Tonnen Gülle vergiften die Umwelt, Medikamentenrückstände bedrohen nicht nur die Fleischesser, sondern alle.
Und Geflügel, „gesundes“ Putenfleisch, Chicken-Nuggets & Co.? Der Realität der Massen(qual)haltung kann sich niemand verschließen, der die Nachrichten verfolgt. Die (industrielle) Produktion von Fleisch unter Einsatz von Mastfutter, in der Regel auf Sojabasis, bedeutet Monokulturen, genmanipulierte Pflanzen, massenhaften Pestizideinsatz, von Großkonzernen und Spekulanten dominierte Märkte.
Und Bio-Fleisch oder Bio-Milchviehwirtschaft? Für manche Menschen mag diese Art der „Produktion“ als akzeptable Lösung erscheinen zur Vermeidung der schlimmsten Auswüchse, den Überzeugungsveganer interessiert das nicht: tot ist tot, und für das Töten von Tieren, ihre „Nutzung“, gibt es keinen vernünftigen Grund, lässt sich doch eine vollwertige, gesunde Ernährung auf rein pflanzlicher Basis problemlos sicherstellen.
Fisch aus Wildfang ist angesichts überfischter Bestände nicht nur unter ökologischen und ethischen Aspekten unverantwortlich. Die Fangflotten der Industrie- und Schwellenländer leeren die Meere schneller, als die Fische nachwachsen können, und berauben etwa vor Afrikas Küsten die einheimische Bevölkerung ihrer Nahrungsquelle, werfen zigtausende Tonnen Fische als „Beifang“ verletzt oder tot wieder ins Meer. Aber auch Fisch, Shrimps und Co. aus Zuchtbetrieben sind unter ökologischen Aspekten abzulehnen, jenseits von ethischen Gründen, wird hier doch oft mit massiver Medikation und Massenhaltung das wiederholt, was man aus der Tierhaltung zu Lande kennt.
(Text: Joachim Hiller im Vorwort des veganen Kochbuchs „Kochen ohne Knochen“, Ventil Verlag, 2012)

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Das Programm auf der großen Bühne der Ausstellungshalle

Dr. Markus Keller
Der Ökotrophologe und Co-Autor des Standardwerks „Vegetarische Ernährung“ betreibt das ernährungswissenschaftlichen IFANE-Institut in Gießen und hält einen Vortrag zum Thema „Vegane Ernährung – gesünder für Mensch und Umwelt?“.
http://www.ifane.org

Björn Moschinski

Der Berliner Spitzenkoch, Kochbuchautor und Restaurantbetreiber Björn Moschinski zeigt bei seiner Kochshow Tipps und Tricks aus der Pflanzenküche.
http://www.bjoernmoschinski.de

Kirstin Knufmann

Die Betreiberin der auf vegane Rohkost spezialisierten Firma Pure Raw gibt eine Einführung in die vegane Rohkostküche.
http://www.pureraw.de

Johnny Campana
Der gebürtige Amerikaner lebt und kocht in Köln und führt vor, was er in vielen Jahren in der Küche vieler veganer Restaurants gelernt hat.
http://www.monkeyinthekitchen.de

Joachim Hiller
Der Herausgeber des Kochen ohne Knochen-Magazins moderiert die Podiumsdiskussion zum Thema „Vegan – wie geht das?“
http://www.kochenohneknochen.de

VeggieFest in Solingen am 05.10.2013

Veggiefestweb

VeggieFest Solingen
Die Messe für alle, die sich für eine vegane Lebensweise interessieren.
Samstag, 05.10.2013, 12-19 Uhr
Cobra, Merscheider Str. 77-79, 42699 Solingen
Eintritt: 3,00 Euro (Kinder bis 12 Jahre frei)

http://www.veggiefest.de
http://www.facebook.com/events/463662363709289

Am 5.10. findet im Solinger Kulturzentrum Cobra das erste VeggieFest für das Bergische Land statt. Das VeggieFest Solingen ist eine Publikumsmesse für alle Menschen, die sich für eine rein pflanzliche, also vegane* Lebensweise interessieren.

Von 12 – 19 Uhr wird in den verschiedenen Räumlichkeiten der Cobra auf über 700 qm ein vielfältiges Programm geboten. So kann man sich bei verschiedenen Organisationen und Verbänden über alle Aspekte einer Ernährung ohne Tierprodukte informieren – ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Aspekt der Nachhaltigkeit – und Händler und Hersteller von veganen Lebensmitteln, Schuhen und Kosmetik bieten ihre Waren an. Hungrig bleibt garantiert kein Besucher, denn an mehreren Ständen kann man vegane Spezialitäten von süß bis deftig probieren, und eine veganen Imbissbude gibt es auch. Und wer sich informieren oder gleich zuhause vegan loskochen will: am Büchertisch findet sich eine Auswahl veganer Koch- und Sachbücher.

Parallel dazu gibt es auf der Bühne der Halle ein buntes Programm: Dr. Markus Keller vom ernährungswissenschaftlichen IFANE-Institut aus Gießen – http://www.ifane.org – hält einen Vortrag zum Thema „Vegane Ernährung – gesünder für Mensch und Umwelt?“, der Berliner Spitzenkoch und Restaurantbetreiber Björn Moschinski – http://www.bjoernmoschinski.de – zeigt bei einer Kochshow Tipps und Tricks aus der Pflanzenküche, und Joachim Hiller vom Kochen ohne Knochen-Magazin moderiert eine Podiumsdiskussion zum Thema „Vegan – wie geht das?“.

In der Cobra-Kantine wird überdies für das leibliche Wohl der Besucher und Besucherinnen gesorgt, zum Beispiel mit leckeren Cupcakes und Latte Macchiato – natürlich vegan! Im Cobra-Kino laufen den ganzen Nachmittag über verschiedene (Kurz-)Filme zum Thema Veganismus und Tierrechte. Auch Kinderbetreuung wird angeboten.

Ausklingen wird das VeggieFest Solingen mit cooler Northern Soul-Musik und DJs unter dem Motto „Vegan Soul Cafe“ in der Kantine (ab 20 Uhr).

Veranstaltet wird das VeggieFest Solingen von Cobra, Kochen ohne Knochen – das vegane Magazin, und Cow Club e.V.
http://www.cobra-solingen.de / http://www.kochenohneknochen.de / http://www.cowclub.de

Die Aussteller:
– roots of compassion (Kleidung, Bücher, Accessoires) http://www.rootsofcompassion.org
– fairtrademerch (T-Shirts) http://www.fairtrademerch.com
– Bekleidungssyndikat (faire & vegane Kleidung und Schuhe) http://www.bekleidungssyndikat.de
– Vegane Zeiten (vegane Schuhe und Lebensmittel) http://www.vegane-zeiten.de
– Vegan Rocks Beauty (veganes Kosmetikstudio) http://www.veganrocksbeauty.de
– Lush (vegane Körperpflege) http://www.lush-shop.de
– Pure Raw (vegane Rohkost) http://www.pure-raw.de
– Signor Verde (milchfreie caffèbar in Köln) http://signorverde.wordpress.com/
– biovegan (vegane Backzutaten) http://www.biovegan.de
– Koernerfresser (Shirts und Taschen, bio und fair) http://www.koernerfresser.org
– Vegan Wonderland (vegane Lebensmittel) http://www.vegan-wonderland.de
– Pfau (vegane Spezialitäten) http://www.facebook.com/Pfau.Duesseldorf
– Mandelbaum Naturkost (Bioladen) http://www.mandelbaum-naturkost.de
– untervegs (veganes Fastfood) http://www.untervegs.de
– Tierschutzpartei http://www.tierschutzpartei.de
– Aktiv für Tierrechte http://www.facebook.com/ATW2012
– Vegetarierbund http://www.vebu.de
– Sea Shepherd http://www.seashepherd.org
– Animal Rights Watch http://www.die-tierfreunde.de
– PeTA2 http://www.peta2.de
– TOL-Store, Tiere ohne Leid http://www.tolstore.de
– Biomobil, www-biomobil-online.de

* Was bedeutet „vegan“?
Vegan zu leben bedeutet, in seiner Ernährung und seiner Lebensweise komplett tierische (in der „Szene“ wird oft das Wort „tierlich“ statt „tierisch“ benutzt) Produkte zu vermeiden: keine Eier, kein Käse, keine Milch, kein Honig, kein Fleisch, kein Fisch, keine Gelatine, kein Leder – und auch keine Produkte, bei deren Herstellung Substanzen tierischer Herkunft verwendet wurden. Dadurch unterscheidet sich die vegane Lebensweise von der des Omnivoren (isst alles), Vegetariers (isst nichts vom toten Tier) oder Pescetariers (fischessende Vegetarier). Auch vegane Rohköstler gibt es. Oft wird statt vegan auch der Begriff „streng vegetarisch“ verwendet.

Warum vegan, und was ist „falsch“ an vegetarischer Ernährung, am Fleischkonsum?
Es ist ganz simpel: Ohne Kuh keine Milch, und keine Milch ohne Kälbchen. Damit Kühe Milch geben, müssen sie Nachwuchs bekommen. Damit sie viel und ständig Milch geben, müssen sie ständig Nachwuchs haben. Und der Nachwuchs (also die Kälbchen) muss weg. Deshalb gibt es Kalbfleisch. Oder um es andersherum zu betrachten: Keine Milch (keine Käse, keine Sahne …) ohne Kalbfleisch, ohne Rindfleisch. An genau dieser Stelle setzt die Kritik von Veganern an Menschen ein, die sich „nur“ vegetarisch ernähren: Wer Milchprodukte konsumiert, isst zwar selbst kein Fleisch, trägt aber zwingend dazu bei, dass es ständig neue Kälbchen (und Kühe) gibt, die der landwirtschaftlichen Logik entsprechend „verwertet“ werden müssen – im Schlachthaus. Ergo gilt: Wer nicht will, dass für seine Ernährung Tiere sterben müssen, darf nicht nur selbst kein Fleisch essen, sondern sollte konsequenterweise auch nicht durch sein Essverhalten dazu beitragen, dass für die Fleischesser ständig neuer Fleischnachschub „produziert“ wird. Biologische Milchviehwirtschaft ändert an der grundlegenden Problematik übrigens nichts.
Ähnlich verhält es sich auch mit Eiern: Legehühner, auch die vom Bio-Hof, landen letztlich im Suppentopf und nicht auf dem Hennen-Gnadenhof. Und beim Nachwuchs wird selektiert: da viel mehr Hühner als Hähne gebraucht werden, landen männliche Küken direkt im Schredder.
Vom direkten Fleischkonsum brauchen wir gar nicht erst zu reden: Die Zeiten, als sich hierzulande Bauern ein paar Schweine hielten, um Lebensmittelreste verfüttert zu bekommen, sind lange schon vorbei, die Bauernhofidylle ist längst eine Lüge, riesige Mastbetriebe sorgen für Billigfleisch im Supermarktregal, zigtausende Tonnen Gülle vergiften die Umwelt, Medikamentenrückstände bedrohen nicht nur die Fleischesser, sondern alle. Und Geflügel, „gesundes“ Putenfleisch, Chicken-Nuggets & Co.? Der Realität der Massen(qual)haltung kann sich niemand verschließen, der die Nachrichten verfolgt. Die (industrielle) Produktion von Fleisch unter Einsatz von Mastfutter, in der Regel auf Sojabasis, bedeutet Monokulturen, genmanipulierte Pflanzen, massenhaften Pestizideinsatz, von Großkonzernen und Spekulanten dominierte Märkte.
Und Bio-Fleisch oder Bio-Milchviehwirtschaft? Für manche Menschen mag diese Art der „Produktion“ als akzeptable Lösung erscheinen zur Vermeidung der schlimmsten Auswüchse, den Überzeugungsveganer interessiert das nicht: tot ist tot, und für das Töten von Tieren, ihre „Nutzung“, gibt es keinen vernünftigen Grund, lässt sich doch eine vollwertige, gesunde Ernährung auf rein pflanzlicher Basis problemlos sicherstellen.
Fisch aus Wildfang ist angesichts überfischter Bestände nicht nur unter ökologischen und ethischen Aspekten unverantwortlich. Die Fangflotten der Industrie- und Schwellenländer leeren die Meere schneller, als die Fische nachwachsen können, und berauben etwa vor Afrikas Küsten die einheimische Bevölkerung ihrer Nahrungsquelle, werfen zigtausende Tonnen Fische als „Beifang“ verletzt oder tot wieder ins Meer. Aber auch Fisch, Shrimps und Co. aus Zuchtbetrieben sind unter ökologischen Aspekten abzulehnen, jenseits von ethischen Gründen, wird hier doch oft mit massiver Medikation und Massenhaltung das wiederholt, was man aus der Tierhaltung zu Lande kennt.
(Text: Joachim Hiller im Vorwort des veganen Kochbuchs „Kochen ohne Knochen“, Ventil Verlag, 2012)

8. Solinger VeganBrunch am 25. August

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Am 25. August ist es wieder soweit: der nächste VeganBrunch steht vor der Tür!
Wie immer von 11.00 bis 15.00 Uhr in der „Kantine“ des Kulturzentrums Cobra.
Als Motto haben wir uns diesmal „Futtern wie bei Muttern“ überlegt.

Der VeganBrunch basiert auf dem Mitmach-Prinzip: Wer kommen will, ist ausdrücklich aufgefordert selbst Leckereien mitzubringen. Die Menge sollte normal bemessen sein: eine normalgroße Quiche- oder Kuchenform, eine normalgroße Salatschüssel, etc. Wer aber weder Zeit noch Talent zum Kochen hat, darf trotzdem kommen und sich vor Ort dann mit einer kleinen Spende beteiligen, denn das Essen ist kostenlos. Warme und kalte Getränke sind zu normalen Cafépreisen erhältlich, Brot/Brötchen sind vorhanden.

Wer kommen will, meldet sich bitte ausschließlich per EMail mit der Anzahl der Personen bei Uschi Herzer unter office@kochenohneknochen.com an. Wir nehmen nur Anmeldungen für die eigene (Patchwork-) Familie an, also anmeldende Person + PartnerIn + Kinder.
Wer etwas zum Essen beisteuert, möge uns bitte seinen/ihren Vorschlag schreiben, so dass wir abstimmen können, wer was mitbringt. Wir melden uns dann mit einer Bestätigung bzw. zur Abstimmung bei Doppelungen – fünf Nudelsalate sind zuviel …

Die Erfahrung zeigt, dass sich vor allem Speisen, die man als „Fingerfood“ bezeichnet, großer Beliebtheit erfreuen: Bratlinge, Falafel, Blätterteigtaschen, Quiche, pikant, süß, egal – und das in kleinen Portionen, die man mit ein, zwei Bissen vertilgen kann. Ähnlich ist es bei Salaten, Süßspeisen & Co., die in kleinen Gläsern/Schalen viel lieber genommen werden als aus einer großen Schüssel. Seid kreativ und überlegt euch was :-)

Wegen der begrenzten Sitzplätze können wir leider nur vorangemeldete Besucher/innen berücksichtigen, sorry. Und es gilt: first come, first served.

Veranstaltet wird der VeganBrunch Solingen vom Kochen ohne Knochen-Magazin gemeinsam mit der Konzertgruppe Cow Club.

http://www.kochen-ohne-knochen.de
http://www.cowclub.de
http://www.cobra-solingen.de
Cobra, Merscheider Str. 77-79, 42699 Solingen
(Die Cobra ist in Solingen-Ohligs und von Solingen Hbf – 20 Min von Wuppertal, Köln, Düsseldorf – bequem in 10 Minuten Fußweg erreichbar)

VeggieTag im Juni

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Auch im Juni gibt es dienstags ab 18.30 Uhr leckeres veganes Essen in der Kantine des Kulturzentrums Cobra, Solingen.

Dienstag, 04.06.2013
– Krautsalat mit Oliven
– Spargel-Sahne-Pasta
– Erdbeer-Bananen-Sorbet

Dienstag, 11.06.2013
– Kartoffelsalat
– Kartoffel-Gemüse-Auflauf
– Eiscremé Vanille-Schokocookie

Dienstag, 18.06.2013
– Bunter Reissalat mit Chilidressing
– Nasi Goreng
– Apfelkuchen

Dienstag, 25.06.2013
– Tomaten-Kräuter-Muffins
– Geschnetzeltes nach Gyros-Art mit Backofenkartoffeln und Zaziki
– Birne Helene

VeganBrunch goes WDR Lokalzeit

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Glotze einschalten lohnt sich!

Wann? Am Samstag, 11. Mai zwischen 19.30 und 20.00 Uhr.

Warum? Die WDR Lokalzeit Bergisch Land zeigt dann eine Reportage über unseren Solinger VeganBrunch in der Cobra!

Beim letzten VeganBrunch am 21.04. war der WDR bei uns zu Gast und filmte, interviewte und begleitete uns von 11.00 – 15.00 Uhr. Was dabei rausgekommen ist, werden wir sehen :-)

Viel Spaß beim Gucken!

VeggieFest Solingen – Aussteller gesucht.

Veggiefest-klein

Am Samstag, 05.10.2013, 12-19 Uhr veranstalten wir von Kochen ohne Knochen in Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum Cobra sowie der Konzertgruppe Cow Club bei uns in Solingen das 1. VeggieFest. Mit dem VeggieFest wollen wir im Städtedreieck Solingen/Wuppertal/Remscheid (Köln, Düsseldorf und das Ruhrgebiet sind nur 30-45 Auto.- bzw. Bahnminuten entfernt) für eine vegane Lebensweise werben und deren verschiedenste Aspekte zeigen. Unser Pressetext findet sich weiter unten in dieser Mail.

Für diese Veranstaltung nehmen wir jetzt Stand-Bewerbungen sowohl von kommerziellen Anbietern wie auch von gemeinnützigen Initiativen entgegen. Details dazu gleich hier unten. Den Standpreis haben wir bewusst niedrig angesetzt. Wir können euch für die Anzahl der Besucher naturgemäß keine Versprechungen machen, aber wir rechnen im Gesamtdurchlauf mit vielen hundert Besuchern. Bei Interesse möchten wir um schnellstmögliche Bewerbung bitten – Informationen zur verbindlichen Anmeldung senden wir dann.

Zur Beachtung: Wir legen bei dieser Veranstaltung sehr großen Wert darauf, dass nur vegane, also rein pflanzliche Produkte verkauft, angeboten und beworben werden. „Nur“ vegetarische Produkte scheiden damit aus, ebenso natürlich alle Produkte vom toten wie vom lebenden Tier. Wir bitten das zu respektieren.

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr dabei sein könntet. Für Fragen stehen wir unter 0212 38 31 828 zur Verfügung.

Joachim Hiller und Uschi Herzer

Kochen ohne Knochen
– Das vegane Magazin –

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Informationen für Aussteller:
– Die Standgebühr beträgt 30,00 Euro
– Stände haben die Größe 3,00 x 2,00 m (B x T, eigener Stand oder Nutzung vorhandener Tische)
– Aufbau am 5.10. ab 10 Uhr, Abbau 5.10. ab 19 Uhr.
– Strom kann gestellt werden, bei Bedarf bitte angeben. Kein Wasseranschluss möglich.
– Verkauf von Waren und Lebensmitteln möglich.
– kostenlose Parkplätze im Umfeld vorhanden.
– Bewerbungen bitte per Mail an Uschi Herzer: office@kochenohneknochen.com