Veganes Sommerfest Berlin

Veganes Sommerfest Berlin

„In diesem Jahr gibt es unglaubliche 33 Informations-, 29 Handels- und 21 Gastro-Stände bei unserem Fest zu besuchen!“

Das schreiben die Veranstalter*innen des Veganen Sommerfests auf dem Berliner Alexanderplatz, das am 19./20./21.08. stattfindet. Also auf nach Berlin!

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7. Vegan-Vegetarisches Sommerfest in Berlin

vebu

Berlin feiert vom 29. bis 31. August!
An rund 70 Info-, Gastro- und Verkaufsständen warten internationale Leckereien, vegane Bio- und Rohkost-Spezialitäten, tierversuchsfreie Kosmetik, Mode sowie lederfreie Accessoires auf die Besucher.

© VEBU Vegetarierbund Deutschland _Vegan-Vegetarisches Sommerfest_ Besucher_3

Interessierte können sich bei Organisationen wie ‚Sea Shepherd‘, ‚Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt‘, ‚VEBU‘,’Tierversuchsgegner Berlin-Brandenburg‘ und vielen weiteren über die Themen Tierschutz und Tierrechte, Umwelt sowie Ernährung und Gesundheit umfassend informieren. Im Kongresszelt werden Vorträge und Workshops angeboten. Auf der Bühne gibt es ein Musik- und Showprogramm und ein betreutes Kinderprogramm sorgt für Spaß bei den jüngsten Gästen.

Was: Vegan-Vegetarisches Sommerfest
Wann: Freitag, 29. August, bis Sonntag, 31. August 2014
Freitag, 29. August 2014, 12.00 bis 20.00 Uhr
Samstag, 30. August 2014, 10.00 bis 20.00 Uhr
Sonntag, 31. August 2014, 12.00 bis 19.00 Uhr
Wo: Alexanderplatz, 10178 Berlin
Info: http://www.veggie-sommerfest.de

Foto: © VEBU Vegetarierbund Deutschland

Smoothies, Vleisch und Früchtechips

Smoothies, Vleisch und Früchtechips
Volles Haus bei der „Veggie World“ vom 25. – 26.02. in Wiesbaden

Es war die 2. Auflage, die der ideelle Veranstalter der einzigen „vegetarischen Messe“ in Deutschland gewagt hatte – und der Erfolg der diesjährigen „VeggieWorld“ stellte die positive Bilanz des Vorjahres in den Schatten.

Mit mehr als 50 Ausstellern hatte sich die Anzahl der sich präsentierenden Organisationen verdoppelt, und mehr als 21.000 Besucher wollten sich ein Update in Sachen „Veggie-Lifestyle“ holen. Grüne Smoothies, veganes Käsefondue, Aufschnitt, Veggie-Döner, Früchtechips, Öko-Textilien, Kosmetik, Bücher: wer wollte, konnte umfassend probieren, shoppen oder sich einfach nur Informationen und Anregungen holen.

Auch das Programm an Fachvorträgen von „Wie eröffne ich ein vegetarisches Restaurant“ bis hin zu „Fleisch aus dem Reagenzglas“ konnte sich sehen lassen. Bei Referenten wie dem Bestsellerautor Rüdiger Dahlke („Peace Food“) war selbst der letzte Stehplatz der Halle besetzt; „Standing Ovations“ zeugten von der Stimmung der Gäste.
Den Preis für das „Kochbuch des Jahres“ konnte sich erneut Attilla Hildman sichern – hier hatten jedoch auch viele Besucher den Mitnominierten Björn Moschinski und Kim Wonderland die Daumen gedrückt.

Laut VEBU musste acht interessierten Firmen aufgrund weiterer mangelnder Fläche abgesagt werden. Vor diesem Hintergrund wünscht man sich für eine Neuauflage der Messe, wie sie bereits für Anfang September in Düsseldorf geplant ist, dass die knappe Messefläche nur solchen Ausstellern zugesprochen wird, die keinen „glaubensgemeinschaftlichem Hintergrund“ haben und die Messe zur unterschwelligen Verbreitung ihrer Ideologie missbrauchen.
Insgesamt ist jedoch zu hoffen, dass sich die „VeggieWorld“ weiter in der deutschen Messelandschaft etabliert, wächst und im Sinne der vegetarisch/veganen Bewegung viele Menschen erreicht.

Karin Kötzner
Foto: Vebu

Veganer Lifestyle zwischen Hochzeitstorte und Döner

Eine nietenlose, vegane Tombola, mehrstöckige, vegane Hochzeitstorten, Veggie-Döner am Spieß oder Spinat-Smoothies: das alles und noch viel mehr ließen sich die über 9000 Besucherinnen und Besucher des 2. Veggie-Street-Days in Dortmund nicht entgehen.

Zwischen 11.00 und 20.00 Uhr feierte ein buntes, generationenübergreifendes Publikum in der Dortmunder Innenstadt das größte vegane Straßenfest Deutschlands. Bereits zum zweiten Mal luden die Veranstalter, die Tierfreunde e.V., der Vegetarierbund Deutschland e.V. (VEBU) sowie die Tierrechtsinitiative Stuttgart (TiRS), Anbieter veganer Dienstleistungen und tierrechtlich engagierte Vereine ein, sich zu präsentieren und zu zeigen, das veganer Lifestyle nicht nur gesund und ökologisch sinnvoll ist, sondern vor allem auch Spaß macht.
So war auch das Bühnenprogramm ein Mix aus Infotainment und Unterhaltung: da kochte der Rock’n’Roll-Veganer Jérôme Eckmeier Pan-Burger an Dijonsenfsoße, zeigten die Kraftsportler des „Vegan Strength Team Germany“, das Veganer nicht nur Grips, sondern auch viel Kraft haben oder luden Sancho Panza mit ihrem melodischen Punkrock zum Chillen auf dem Biergartenareal auf dem Reinholdikirchplatz ein. An der Kinderinsel des VEBU kam auch der vegane Nachwuchs nicht zu kurz.
Zeitweise war es für die Besucher/-innen nahezu unmöglich, an die Auslagen der Infostände heranzukommen, so groß waren Andrang und Interesse. Und gerade auch die kulinarischen Köstlichkeiten waren so sehr begehrt, dass z.B. die geduldigen Fans eines Veggie-Döners vom Spieß bis zu einer Stunde auf den selben in Reih und Glied warteten.
Besonderes Highlight war auch in diesem Jahr die Tombola: bei Gewinnen von Brotaufstrichen über Tassen und T-Shirts bis hin zum veganen Urlaubswochenende waren die Lose, zu haben bei einer Verkäuferin im Plüsch-Elefanten-Kostüm, bereits am frühen Nachmittag ausverkauft.
Friedlich und gut gelaunt feierten viele Tausend Menschen bis in die Abendstunden in Dortmund. Doch das dies nach wie vor Aggressionen schürt, zeigt die Aussage eines vorübergehenden Passanten: „Die sollte man alle hier zusammen in einen Waggon packen und abtransportieren.“ Nicht nur wegen Menschen wie diesem Herrn sondern vor allem für die wachsende Zahl der Engagierten und Interessierten, bleibt zu hoffen, dass sich der Veggie-Street-Day etabliert, wächst und in naher Zukunft vielleicht in mehr als „nur“ zwei Städten stattfinden kann.

Karin Plankl