7. Vegan-Vegetarisches Sommerfest in Berlin

vebu

Berlin feiert vom 29. bis 31. August!
An rund 70 Info-, Gastro- und Verkaufsständen warten internationale Leckereien, vegane Bio- und Rohkost-Spezialitäten, tierversuchsfreie Kosmetik, Mode sowie lederfreie Accessoires auf die Besucher.

© VEBU Vegetarierbund Deutschland _Vegan-Vegetarisches Sommerfest_ Besucher_3

Interessierte können sich bei Organisationen wie ‚Sea Shepherd‘, ‚Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt‘, ‚VEBU‘,’Tierversuchsgegner Berlin-Brandenburg‘ und vielen weiteren über die Themen Tierschutz und Tierrechte, Umwelt sowie Ernährung und Gesundheit umfassend informieren. Im Kongresszelt werden Vorträge und Workshops angeboten. Auf der Bühne gibt es ein Musik- und Showprogramm und ein betreutes Kinderprogramm sorgt für Spaß bei den jüngsten Gästen.

Was: Vegan-Vegetarisches Sommerfest
Wann: Freitag, 29. August, bis Sonntag, 31. August 2014
Freitag, 29. August 2014, 12.00 bis 20.00 Uhr
Samstag, 30. August 2014, 10.00 bis 20.00 Uhr
Sonntag, 31. August 2014, 12.00 bis 19.00 Uhr
Wo: Alexanderplatz, 10178 Berlin
Info: http://www.veggie-sommerfest.de

Foto: © VEBU Vegetarierbund Deutschland

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Schöne neue Zeitschriftenwelt

veggie

Wie viele andere auch nutze ich die Wartezeit auf den Zug, um am Bahnhofszeitschriftenkiosk zu stöbern. Mit Vorliebe widme ich mich dabei (natürlich) den Kochzeitschriften, um immer wieder mal das vegetarische Potential abzuklopfen. Aktuell bin ich auf diese (neuen) Hefte gestoßen.

Schnelle Rezepte vegetarisch
Optisch die „Apothekenrundschau“ unter den Kochzeitschriften. Lieblos und funktional zusammengestellt scheint sich das Rezeptangebot komplett aus den Datenbanken von Maggi, Iglo und Konsorten zu speisen. Grüner und weißer Tielkühlknoblauch als Zutat? Sowas geht gar nicht. Und geschmeckt hat das Gericht auch nicht. Die beiden Rezepte von alles-vegetarisch.de und Wheaty reißen es dann auch nicht mehr raus. Ein bisschen mehr Mühe und nicht nur ein offensichtliches Aufspringen auf den fahrenden Veggiezug würde diesem Heft gut tun. Immerhin: die veganen Gerichte (1/3 der Rezepte) sind im Inhaltsverzeichnis markiert. Grossartig sind auch die Rubrikenbezeichnungen: „Turbo-Hits“, „Fitness mit Fun“, „Heiß & Knusprig“. Da geht einiges!

BluePrintMedia, erscheint vierteljährlich, 48 Seiten für 2,99 Euro

Vegetarischer Genuß
Der „Food-Magazin-Spezialist“-Verlag legt seinen Fokus bei diesem Heft eindeutig auf vegetarische Kost. Die wenigen veganen Rezepte sind noch nicht mal gekennzeichnet. Ich habe den Eindruck, dass das gar nicht gewünscht oder – noch schlimmer – gar nicht bekannt ist.
Das Heft ist an sich ganz ansprechend gemacht, wenn auch nicht wirklich aufregend. Die Rezepte scheinen sich auch hier ausschließlich aus dem unerschöpflichen Fundus der diversen Hersteller zu speisen. So einfach kann Rezepteheftmachen also sein. 2,99 Euro dafür sind happig.

Teichmann Verlag, erscheint zweimonatlich, 52 Seiten für 2,99 Euro

slowly veggie!
Tierfreies Essen ist hip – so hip, dass der Burda-Verlag mit diesem Sonderheft Vegetarismus und Veganismus für salonfähig erklärt – so ganz ohne verstaubtes Öko-Image und sehr stylish in Szene gesetzt. Das Heft betört durch die äußerst ansprechenden Foodfotos und das schlichte, aber sehr harmonische Layout. „Rezepte, die glücklich machen“ verspricht der Verlag – das muss noch überprüft werden; schön anzusehen sind sie aber definitiv. Und: das Heft teilt sich in einen vegetarischen und einen vegane Teil, wobei die rein pflanzlichen Gerichte mal nicht ein Schattendasein fristen, sondern genauso ansprechend in Szene gesetzt werden. Gut gemacht.

Burda-Verlag, 148 Seiten für 4,95 Euro

Leckere vegetarische Rezepte
Auf den ersten Blick ganz ansprechend gemacht. Schöne Foodfotos, pro Seite ein Rezept, aber irgendetwas stört mich hier. Ist mir diese „unverzichtbare Sammlung gesunder Speisen“ einfach nur zu clean? Sind es die unglaublichen 175 g Pinienkerne für 12 Muffins? Oder der Vermerk „kann nicht eingefroren werden“ bei fast jedem Rezept? Oder das Benutzen eines elektrischen Schmortopfes zu dem es in der Beschreibung heisst: „Deckel auflegen und bei niedriger Stufe 6-8 Stunden garen, bis das Gemüse weich ist“? Entschuldigung, aber dann ist das Gemüse tot. Mausetot. Oder kenne ich diese Supermaschine einfach noch nicht?
Ich weiß nicht, woher diese Rezepte stammen, aber sie sind allesamt nichts Besonderes.Auch hier liegt der Fokus eindeutig auf vegetarischen Gerichten; Veganes sucht man/frau so gut wie vergeblich; gekennzeichnet ist es sowieso nicht. Ungewöhnlich auch die Unterteilung in Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Dessert und Snacks, dafür ohne Angabe von Seitenzahlen. Hmmm, was genau an diesem Konzept habe ich nicht verstanden?

SRP Media, 100 Seiten für 4,90 Euro

Gute Nachrichten für Pommesvegetarier?

Eine gute Alternative?

Im Heft hatten wir dazu aufgerufen, uns Erfahrungsberichte zum neuen vegetarischen Burger aus dem Sortiment von McDonald’s zu schicken. Unser Leser Oliver D. Hillen hat sich todesmutig nicht nur auf den Veggieburger gestürzt, sondern auch noch auf die Konkurrenzprodukte anderer Fastfood-Ketten. Hier ist, was er zu berichten hat:

„Die Zusammensetzung [des Veggieburgers] sieht wie folgt aus: Brötchen und ein Fetzen Salat (ähnlich wie beim Chickenburger). Dazu eine Art Joghurtsoße oder majoähnliches Zeug, das nicht wirklich schmeckt und sicher Ei und Milch enthält. Dazu eine Scheibe des ätzenden Scheiblettenkäses (ist das eigentlich der berüchtigte Analogkäse?), was jetzt auch nicht so richtig veggie ist.
Und nun die „Frikadelle“ – Da gibt es doch heutzutage tolle Möglichkeiten von frittiertem Soja, Dinkelbratlinge, Tofufrikadellen, mit Gewürzen und Gemüse drin. Aber was macht McDoof? Eine undefinierbare Pampe aus Kartoffeln, Mais, Möhren oder so was in der Art, einmal frittiert, völlig überpfeffert, um es nach irgendwas schmecken zu lassen. Matschig und nicht absolut nicht ansehnlich vermischt sich das ganze mit der Majopampe.
Warum kann man da nicht einen Sojabratling mit nem Schuß Ketchup und Senf, nem Stück Gurke versehen und quasi die Veggievariante des normalen Hamburgers machen? Nein, da muss was her, was aussieht, als wäre es gesund und die Sauce muss irgendwie nach Joghurt aussehen, damit es Frauen anspricht.
Ganz ehrlich, ein Fleischfresser, der sich denkt „Oh, vegetarisch, das ist grün, das ist gut für mein Gewissen, das probier ich mal, vielleicht schmeckt’s ja gut“… Nach dem Veggieburger wird er wissen, warum er weiter Tiere verspeist und sich nie wieder an Tofu oder ähnliches rantrauen. Taugt nur als abschreckendes Beispiel.

Der Country Burger bei Burger King ist wesentlich größer, aber auch teurer und nur geringfügig besser. Das Gleiche bei Subway mit dem Veggie Patty, alles die gleiche Kartoffel, Mais, Bohnenmatsche, frittiert, hier machen wenigstens die vielen Salatvariationen, die man dazu wählen kann, einiges wett. Geht für einen Vegetarier aber trotzdem alles nur, wenn man nachts vom Feiern kommt und der Falafel-Imbiss schon zu hat.

Auch erstaunlich ist, dass sowohl bei Subway als auch bei BK die vegetarischen Alternativen nicht beworben werden, sondern nur ganz unten klein auf der Karte zu suchen sind. Da betreibt McD schon konsequenteres Greenwashing und macht mit dem Veggie-Ekel einen auf sehr bewusste Ernährung.“

Andere Meinung? Beifall für Oliver? Eure Erfahrungsberichte sind natürlich immer noch willkommen. Hinterlasst einfach einen Kommentar oder schreibt eine E-Mail an office@kochenohneknochen.com.

Die längste vegetarische Bratwurst der Welt

So lautet das Ziel des Düsseldorfer Kulturvereins Metzgerei Schnitzel e.V., der damit im Rahmen der Düsseldorfer „Nacht der Museen“ am 08. Mai 2010 einen offiziellen Guinness Rekord anstrebt.

Das Ziel: Ganze 101 Meter!

Austragungsort des Weltrekordversuchs ist das Vereinsheim auf dem Gelände einer alten Tankstelle. Wer dem Spektakel beiwohnen möchte begibt sich einfach an oben genanntem Datum zu folgender Adresse:

Vereinsheim des Metzgerei Schnitzel Kunstverein e.V.
Bilker Allee 233
40215 Düsseldorf-Bilk

http://www.metzgereischnitzel.de

Ab 15.04. im Handel!

Die zweite Nummer

In unserer Nummer 2 geht’s um Tofu – und noch viel mehr! Mille, Frontmann der legendären Essener Metal-Band KREATOR, erzählt, warum er Veganer wurde. Und Mike Ness, Frontmann der US-Band SOCIAL DISTORTION, erklärt, warum er als Vegetarier auf bestem Wege zum Veganer ist und warum das wichtiger ist, als auf ein paar Kilometer in seinem Oldtimer zu verzichten. Mareike Petrozza leitet in einem Jugendzentrum eine Kinder-Kochgruppe – und berichtet in KoK über ihre Erfahrungen. Wir haben „Mock Duck“ getestet und waren ent-täuscht. Wir waren essen – und begeistert und erklären in unserem Restaurant-Test auch warum. Tofumacher Bernd Drosihn erinnert sich im KoK-Interview an die Pionierzeit der Tofuherstellung in den Achtzigern. Tobias Graf berichtet von seinen Versuchen, möglichst „echtes“ veganes Fleisch herzustellen. Schweine im Weltall? Wir fanden heraus, dass die Startrek-Besatzung davon gar nichts hält und sich vegetarisch ernährt. Und auch, dass man Brasilien als Veganer gar nicht so schlecht lebt. Außerdem zeigen wir, wie man Tofu einfach selbst machen kann, und viele vegane Rezepte gibt es auch noch. Und noch viel mehr.

Einen Appetithappen gibt es hier.

Auf den Geschmack gekommen? 48 Seiten gibt’s ab dem 15.04. an den bekannten Verkaufsstellen. Oder gleich hier in unserem Online-Shop.

Lieblingsuppe

Das Wetter hat sicher seinen Teil dazu beigetragen, dass ich es mir zur Gewohnheit gemacht habe, Sonntag Nachmittags ein Süppchen zu kochen, das im Laufe der Woche peu à peu verspeist wird. So wird das Restgemüse der letzten Woche verwertet und eine schnelle Mahlzeit fürs Büro steht auch immer bereit.
Außergewöhnlich und besonders lecker ist diese hier:

Pastinaken-Birne-Creme

– 500 g Pastinaken
– 1 Kartoffel (normalgroß)
– 2 Zwiebeln
– 2 große Birnen
– 2 TL gemahlener Koriander (Gewürzpulver)
– 1 Bund frischer Koriander
– Gemüsebrühe
– Sojamilch (ungesüßt)
– Salz, Pfeffer,
– Olivenöl

Zwiebeln in etwas Olivenöl andünsten. Pastinaken, Kartoffel, Birne kleingeschnitten mit 2 TL Koriandergewürz dazugeben, kurz dünsten lassen.
Das Ganze dann mit 1 Liter Gemüsebrühe auffüllen und 45 Minuten Kochen lassen. Im Anschluß mit Salz und Pfeffer abschmecken, 1 Kaffeebecher voll Sojamulch durchrühren. Viel frischen Koriander hinzugeben, schmecken lassen…