VeggieFest Solingen 2014

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VeggieFest Solingen
Die Messe für alle, die sich für eine vegane Lebensweise interessieren.

Samstag, 27.09.2014, 12-19 Uhr
Cobra, Merscheider Str. 77-79, 42699 Solingen

Eintritt: 3,00 Euro (Kinder bis 12 Jahre frei)
VVK: http://www.solingen-live.de/?142445

http://www.veggiefest.de

Am 27.09.2014 findet im Solinger Kulturzentrum Cobra das zweite VeggieFest für das Bergische Land statt. Das VeggieFest Solingen ist eine Publikumsmesse für alle Menschen, die sich für eine rein pflanzliche, also vegane Lebensweise* interessieren. Das erste VeggieFest im Oktober 2013 war mit rund 1500 Besuchern ein voller Erfolg!

Von 12 – 19 Uhr wird in den verschiedenen Räumlichkeiten der Cobra sowie im Außenbereich auf über 1.000 qm ein vielfältiges Programm geboten. So kann man sich bei verschiedenen Organisationen und Verbänden über alle Aspekte einer Ernährung ohne Tierprodukte informieren. Händler und Hersteller von veganen Lebensmitteln, Schuhen und Kosmetik bieten ihre Waren an. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Hungrig bleibt garantiert kein Besucher, denn an mehreren Ständen kann man vegane Spezialitäten von süß bis deftig probieren, und im Außenbereich – die angrenzende Straße wird für das VeggieFest abgesperrt – gibt es gleich drei vegane Imbiss-Stände. Und wer sich informieren oder gleich zuhause vegan loskochen will: am Büchertisch findet sich eine Auswahl veganer Koch- und Sachbücher.

Veranstaltet wird das VeggieFest Solingen von Cobra, Kochen ohne Knochen – das vegane Magazin, Vegan in Solingen e.V. und Cow Club e.V.
http://www.cobra-solingen.de / http://www.kochenohneknochen.de / http://www.vegan-in-solingen.de / http://www.cowclub.de

Das Programm auf der Hallenbühne:
• Dr. Markus Keller vom ernährungswissenschaftlichen IFANE-Institut aus Gießen hält einen Vortrag zu gesundheitlichen Aspekte der veganne Ernährung.
http://www.ifane.org
• Volker Mehl aus Wuppertal hat sich auf die fleischfreie Ayurveda-Küche spezialisiert und kocht live auf der Bühne. Im September 2014 erscheint sein drittes Kochbuch „Gemeinsam is(s)t man glücklicher: Meine Ayurveda-Familienküche“.
http://www.volker-mehl.de
• Justin P. Moore, ein Amerikaner in Berlin, zaubert auf der Bühne Gerichte aus seinem Buch „The Lotus and the Artichoke: Vegane Rezepte eines Weltreisenden“
http://www.lotusartichoke.com
• Vegan Zombie: Chris Cooney und Jon Tedd aus Syracuse, NY, USA haben mit ihrer veganen YouTube-Kochshow weltweit zehntausende Fans und sind jetzt mit ihrem Kochbuch „Koche & überlebe!“ erstmals in Europa unterwegs.
http://www.theveganzombie.com
• Wam Kat ist Pionier der vegetarisch-veganen Massenverpflegung, etwa auf Anti-Atom-Demos mit zehntausenden Teilnehmern. Der Niederländer, der nahe Berlin lebt, engagiert sich aber auch gegen Lebensmittelverschwendung. Beim VeggieFest erzählt er aus seinem bewegten Leben.
http://www.wamkat.de

Cobra-Kino:
Hier laufen den ganzen Nachmittag über verschiedene (Kurz-)Filme zum Thema Veganismus und Tierrechte. Im Hauptprogramm zeigen wir „Live and let live“, einen Dokumentarfilm über Veganismus. Filmemacher Marc Pierschel ist vor Ort.

Aussteller:
– Vegane Zeiten (vegane Schuhe und Lebensmittel) http://www.vegane-zeiten.de
– Pure Raw (vegane Rohkost) http://www.pure-raw.de
– Vegan Wonderland (vegane Lebensmittel) http://www.vegan-wonderland.de
– Mandelbaum Naturkost (Bioladen) http://www.mandelbaum-naturkost.de
– Biomobil bringt gesunde Lebensmittel direkt ins Haus http://www.biomobil-online.de
– Lush (vegane Körperpflege) http://www.lush-shop.de
– TOL-Store (Vegane und tierversuchsfreie Reinigungsprodukte) http://www.tolstore.de
– fairtrademerch (faire Bio-Shirts) http://www.fairtrademerch.com
– I love Mixtapes (bedruckte Sachen aus Stoff) http://www.ilovemixtapes.de
– Koernerfresser (Shirts und Taschen, bio und fair) http://www.koernerfresser.org
– Buchhandlung Kiekenap http://www.buchhandlung-kiekenap.de
– Bekleidungssyndikat (faire & vegane Kleidung und Schuhe) http://www.bekleidungssyndikat.de
– roots of compassion (Kleidung, Bücher, Accessoires) http://www.rootsofcompassion.org
– Rabbit Revolution (das faire, vegane Klamottenlabel aus Düsseldorf) http://www.rabbitrevolution.de
– Lindenbau (bio-faire Naturbaustoffe) http://www.lindenbau-naturbaustoffe.de
– Kochen ohne Knochen (das vegane Magazin – aus Solingen!) http://www.kochenohneknochen.de
– Bianco (Hochleistungsmixer) http://www.bianco-power.de
– Vegaccino (der leckere vegane Drink) vegaccino.de
– Aktiv für Tierrechte Wuppertal http://www.tierrechte-wuppertal.beimfluss.de
– PeTA2 http://www.peta2.de
– ARIWA Animal Rights Watch http://www.ariwa.org
– Think vegan (Infos rund ums vegane Leben) http://www.think-vegan.de
– Veganice (Vegan in Neuss und Düsseldorf) http://www.veganice.eu
– Vegetarierbund http://www.vebu.de
– Sea Shepherd http://www.seashepherd.org
– Fibur – ethisch ökologische Versicherungen http://www.fibur.de

Imbiss-Stände:
– Veggie Snack Bar (leckerster veganer Döner) http://www.facebook.com/VeggieSnackBar
– VeganisierBar (vegane Burger und mehr) http://www.eatwithoutmeat.de
– Las Vegans (Sandwiches, Reibekuchen und mehr)
– Überdies wird in der Cobra-Kantine für das leibliche Wohl der Besucher und Besucherinnen gesorgt, zum Beispiel mit leckeren Snacks und Latte Macchiato – natürlich vegan!

*****

* Was bedeutet „vegan“?
Vegan zu leben bedeutet, in seiner Ernährung und seiner Lebensweise komplett tierische (in der „Szene“ wird oft das Wort „tierlich“ statt „tierisch“ benutzt) Produkte zu vermeiden: keine Eier, kein Käse, keine Milch, kein Honig, kein Fleisch, kein Fisch, keine Gelatine, kein Leder – und auch keine Produkte, bei deren Herstellung Substanzen tierischer Herkunft verwendet wurden. Dadurch unterscheidet sich die vegane Lebensweise von der des Omnivoren (isst alles), Vegetariers (isst nichts vom toten Tier) oder Pescetariers (fischessende Vegetarier). Auch vegane Rohköstler gibt es. Oft wird statt vegan auch der Begriff „streng vegetarisch“ verwendet.

Warum vegan, und was ist „falsch“ an vegetarischer Ernährung, am Fleischkonsum?
Es ist ganz simpel: Ohne Kuh keine Milch, und keine Milch ohne Kälbchen. Damit Kühe Milch geben, müssen sie Nachwuchs bekommen. Damit sie viel und ständig Milch geben, müssen sie ständig Nachwuchs haben. Und der Nachwuchs (also die Kälbchen) muss weg. Deshalb gibt es Kalbfleisch. Oder um es andersherum zu betrachten: Keine Milch (keine Käse, keine Sahne …) ohne Kalbfleisch, ohne Rindfleisch. An genau dieser Stelle setzt die Kritik von Veganern an Menschen ein, die sich „nur“ vegetarisch ernähren: Wer Milchprodukte konsumiert, isst zwar selbst kein Fleisch, trägt aber zwingend dazu bei, dass es ständig neue Kälbchen (und Kühe) gibt, die der landwirtschaftlichen Logik entsprechend „verwertet“ werden müssen – im Schlachthaus. Ergo gilt: Wer nicht will, dass für seine Ernährung Tiere sterben müssen, darf nicht nur selbst kein Fleisch essen, sondern sollte konsequenterweise auch nicht durch sein Essverhalten dazu beitragen, dass für die Fleischesser ständig neuer Fleischnachschub „produziert“ wird. Biologische Milchviehwirtschaft ändert an der grundlegenden Problematik übrigens nichts.
Ähnlich verhält es sich auch mit Eiern: Legehühner, auch die vom Bio-Hof, landen letztlich im Suppentopf und nicht auf dem Hennen-Gnadenhof. Und beim Nachwuchs wird selektiert: da viel mehr Hühner als Hähne gebraucht werden, landen männliche Küken meist immer noch direkt im Schredder.
Vom direkten Fleischkonsum brauchen wir gar nicht erst zu reden: Die Zeiten, als sich hierzulande Bauern ein paar Schweine hielten, um Lebensmittelreste verfüttert zu bekommen, sind lange schon vorbei, die Bauernhofidylle ist längst eine Lüge, riesige Mastbetriebe sorgen für Billigfleisch im Supermarktregal, zigtausende Tonnen Gülle vergiften die Umwelt, Medikamentenrückstände bedrohen nicht nur die Fleischesser, sondern alle.
Und Geflügel, „gesundes“ Putenfleisch, Chicken-Nuggets & Co.? Der Realität der Massen(qual)haltung kann sich niemand verschließen, der die Nachrichten verfolgt. Die (industrielle) Produktion von Fleisch unter Einsatz von Mastfutter, in der Regel auf Sojabasis, bedeutet Monokulturen, genmanipulierte Pflanzen, massenhaften Pestizideinsatz, von Großkonzernen und Spekulanten dominierte Märkte.
Und Bio-Fleisch oder Bio-Milchviehwirtschaft? Für manche Menschen mag diese Art der „Produktion“ als akzeptable Lösung erscheinen zur Vermeidung der schlimmsten Auswüchse, den Überzeugungsveganer interessiert das nicht: tot ist tot, und für das Töten von Tieren, ihre „Nutzung“, gibt es keinen vernünftigen Grund, lässt sich doch eine vollwertige, gesunde Ernährung auf rein pflanzlicher Basis problemlos sicherstellen.
Fisch aus Wildfang ist angesichts überfischter Bestände nicht nur unter ökologischen und ethischen Aspekten unverantwortlich. Die Fangflotten der Industrie- und Schwellenländer leeren die Meere schneller, als die Fische nachwachsen können, und berauben etwa vor Afrikas Küsten die einheimische Bevölkerung ihrer Nahrungsquelle, werfen zigtausende Tonnen Fische als „Beifang“ verletzt oder tot wieder ins Meer. Aber auch Fisch, Shrimps und Co. aus Zuchtbetrieben sind unter ökologischen Aspekten abzulehnen, jenseits von ethischen Gründen, wird hier doch oft mit massiver Medikation und Massenhaltung das wiederholt, was man aus der Tierhaltung zu Lande kennt.
(Text: Joachim Hiller im Vorwort des veganen Kochbuchs „Kochen ohne Knochen“, Ventil Verlag, 2012)

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Das solltet ihr euch nicht entgehen lassen!

Hurra! Volker Mehl ist in Solingen und ihr könnt mit ihm kochen! Vegan und ayurvedisch, logo.

Wann und wo?
Am Sonntag, den 31. August um 14.00 Uhr beim K2 Jugendkulturfestival im Solinger Klingenmuseum.

Und was müsst ihr dafür tun?
Einfach eine email schicken an klingenmuseum@solingen.de mit dem Stichwort „Kochen mit Volker Mehl“.
Die Absender der ersten 10 Einsendungen sind dabei!

Mehr Infos zum K2 Jugendkulturfestival unter www.jugendkulturfestival.de

Übrigens:
Das gemeinsam gekochte Essen wird um 17.00 Uhr an die Gäste des Festivals ausgegeben. Und weil das K2 Jugendkulturfestival eines der drei „blast away 3.0“ Jugendkulturfestivals ist, ist die Teilnahme kostenlos.

 

 

Image.

This is hardcore: der KoK-Tofu-Test

Eben sind wir aus den Volker Mehl Food Laboratories in Wuppertal zurückgekehrt, wo wir ohne Rücksicht auf Mann und Material einen der härtesten Einsätze ausgefochten haben, dem sich das KoK-Team in seiner jungen Geschichte stellen musste … Die Aufgabe: fünf verschiedene Natur-Tofu-Sorten, von Asia-Laden bis Markenhersteller, wurden einem Blindtest unterzogen.


Ja, es gibt einen Gewinner, nein, die Testesser sind es nicht, und boy, war das hart, ist uns schl…

Um es kurz zu machen (die lange Version kommt in KoK #10 Mitte Januar): die Unterschiede sind gewaltig, und was in Maßen schmeckt, ist in Massen eine Qual … Stay tuned, wenn es wieder heißt: Denn sie wissen nicht, was sie tun …

Punkrock-Ayurveda



Entspannung und Genuss
– das stand im Vordergrund beim ersten veganen ayurvedischen Kochkurs im Wuppertaler Kochatelier von Volker Mehl, der in Kooperation mit Kochen ohne Knochen stattfand.

Volker gab in 4 Stunden erste Einblicke in die Philosophie der ayurvedischen Küche und es wurde geschnibbelt, gehobelt und gekocht und jede Menge gequatscht. Ob von Freiburg oder von Hamburg aus oder direkt aus dem Bergischen angereist, hatten alle 10 TeilnehmerInnen Spaß an der netten Wohlfühl-Atmosphäre im Atelier. Da wurde an Gewürzen geschnüffelt, Küchengerätschaften bewundert, Tee und frische Säfte getrunken und abwechselnd die einzelnen Gänge zubereitet.

Es gab:
. Safranreis mit Mangos, Cashewkernen und Rosinen (ayurvedisches Frühstück)
. Paprikacremesuppe mit Minz-Croutons
. Griechische Krithraki Nudeln mit karamellisierten Kirschtomaten und gebratenem grünen Spargel
. Glasierter Chicorée mit Apfelschnitten und Ingwer-Cantuccini-Bröseln

Nach 4 Stunden waren alle angenehm satt und entspannt
und gingen ausgestattet mit Rezepten, neuen Ideen, einem KOK-Geschirrtuch sowie KOK-Messerchen und interessanten Menschen-Begegnungen ihrer Wege.

Wer Lust auf diesen veganen ayurvedischen Schnupperkochkurs hat, kann sich auf der Website von Volker Mehl umtun, denn es werden weitere Kurse angeboten. Aber Achtung, hier nicht zu stark entspannen, das nächste Seminar ist schon ausgebucht.

PS: Jeden Donnerstag ist das Atelier zwischen 16.00 und 21.00 Uhr zum Bewundern, Essen, Trinken und Wohlfühlen als „Offener Atelierabend“ abseits der Kurse für Besucher da.

Test und Foto: Anja Falkenberg

Kochen ohne Knochen, aber mit Mehl!

Kochen ohne Knochen, aber mit Mehl:
KoK-Kochkurs am 20. April in Wuppertal

Volker Mehl, der „Titelheld“ der aktuellen KoK-Ausgabe, hat im Februar in Wuppertal sein Kochatelier eröffnet. Bis zu zehn Personen können dort Kochseminare mit Schwerpunkt vegetarische Ayurveda-Küche absolvieren (Kurse siehe Website), oder auch einfach ab dem 23. Februar jeden Donnerstag von 16-22 Uhr ohne Voranmeldung den „Offenen Atelierabend“ besuchen.

In Kooperation mit Kochen ohne Knochen wird nun am 20. April von 18-22 Uhr erstmals ein ayurvedisch inspirierter veganer Kochkurs stattfinden.

Der Kurs kostet 59 Euro incl. aller Lebensmittel und Getränke (non-alk) sowie pro Person einem KoK-Küchenmesser und KoK-Geschirrtuch.

Anmelden kannst du dich per Mail unter info@volker-mehl.de oder telefonisch unter 0202 – 39109870 – und: Joachim und Uschi von KoK werden an dem Abend auch anwesend sein.

Und so sieht das Programm aus:
Mit „Punkrock Ayurveda“ einmal quer durch den Tag
Auch wenn der Kochkurs erst abends stattfindet, wollen wir exemplarisch zeigen, wie ein Tag mit ayurvedischen Speisen aussehen kann.

Zu Beginn gibt es Einsteiger-Infos zu Ayurveda und zur Verbindung von vegetarisch/veganer Lebensweise und Ayurveda.

Dann starten wir mit einem gediegenen „Frühstück“ (Frucht-Blinis mit Birnen-Minze-Chutney), kümmern uns um das „Mittagessen“ (Rote-Bete-Cremesuppe mit Kräuternockerln), bereiten das Abendmal zu (Omas Rübenauflauf mit Granatapfel-Wildkräuter-Salat) und belohnen uns zum Dessert mit kandiertem Chicoree mit gerösteten Mandeln. Yummy!

volker-mehl.de